Wanderherberge Dorndorf

Dorndorf ist ein Ortsteil der Krayenberggemeinde und eines der ältesten Dörfer der Rhön.

Wohnmobilstellplatz an der Wanderherberge Dorndorf

Der Wohnmobilstellplatz an der Wanderherberge Dorndorf befindet sich neben der privat betriebenen Fahrrad- und Wanderherberge auf dem Dorndorfer Kultur- und Freizeitgelände direkt am Werratalradweg.

Ausstattung

Von 01. April bis 31. Oktober kann Strom und Wasser vor Ort bezogen werden. Im Preis inklusive ist die Entsorgung von Grauwasser und die Entsorgung Chemie-WC. Strom kosten 0,50 Euro/kWh und Wasser 1 Euro/100 Liter. Frühstück 5 Euro. Gasflaschenaustausch ca. 1,3 km entfernt.

Wohnmobilstellplatz an der Wanderherberge Dorndorf

Freizeitangebote

Der Werratal-Radwanderweg erstreckt sich von den beiden Quellen der Werra bis zur Mündung in die Weser und bietet Radfahrern eine beeindruckende Möglichkeit, die landschaftliche Schönheit und kulturelle Vielfalt der Region zu entdecken. Die Strecke verläuft durch malerische Dörfer, historische Städte und unberührte Naturlandschaften, die alle eine Vielzahl von Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten bereithalten.

Die Radroute beginnt an den beiden Werraquellen, die sich in den Höhenlagen des Thüringer Waldes und der Rhön befinden. Diese idyllischen Ausgangspunkte sind nicht nur ein beliebtes Ziel für Wanderer, sondern auch für Radfahrer, die die Ursprünge des Flusses erkunden möchten. Entlang der ersten Etappen des Radweges bietet sich den Fahrern ein atemberaubendes Panorama, das von sanften Hügeln, dichten Wäldern und klaren Bächen geprägt ist.

Der Werratal-Radwanderweg ist durchgehend gut ausgeschildert, was eine unkomplizierte Navigation ermöglicht. Die Beschilderung erfolgt in der Regel mit einheitlichen Radwegzeichen, die den Wegverlauf und die Entfernung zu den nächsten Zielen anzeigen. Diese klare Orientierung erleichtert es sowohl erfahrenen Radfahrern als auch Anfängern, sich auf der Strecke zurechtzufinden.

Während der Fahrt entlang der Werra können Radfahrer zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdecken. Die Route führt durch charmante Städte wie Meiningen, bekannt für sein historisches Theater und die gut erhaltene Altstadt, sowie durch die Stadt Bad Salzungen, die für ihre Salzquellen und Kurangebote berühmt ist. Diese Orte laden zu einem kurzen Zwischenstopp ein, um die lokale Gastronomie zu genießen oder die kulturellen Angebote zu erkunden.

Die Natur entlang des Werratal-Radwanderweges ist von großer Vielfalt geprägt. Radfahrer haben die Möglichkeit, durch verschiedene Landschaften zu fahren, von sanften Auenlandschaften bis hin zu steilen Berghängen. Besonders erwähnenswert sind die Naturschutzgebiete, die entlang der Strecke liegen, wie das Werratal bei Untermaßfeld, wo seltene Pflanzen und Tiere beobachtet werden können. Diese Gebiete bieten nicht nur einen Rückzugsort für die Tierwelt, sondern auch eine hervorragende Gelegenheit für Radfahrer, die Ruhe und Schönheit der Natur zu genießen.

Ein weiterer Höhepunkt des Werratal-Radwanderweges ist die Mündung der Werra in die Weser, die den Abschluss einer eindrucksvollen Radreise bildet. Hier treffen sich zwei bedeutende Flüsse, und der Zusammenfluss ist von einer besonderen landschaftlichen Schönheit geprägt. Die Umgebung bietet zahlreiche Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, wie Picknicken oder einfach nur das Genießen der Aussicht auf das Wasser.

Sehenswürdigkeiten

Der historische Ortskern, geprägt von seiner architektonischen Vielfalt, beherbergt mehrere bemerkenswerte Bauernhäuser, die aus den Jahren 1600 und 1615 stammen. Diese Gebäude sind nicht nur Zeugnisse der damaligen Baukunst, sondern auch Ausdruck der Lebensweise und der sozialen Strukturen der damaligen Zeit. Die Verwendung von Holz und Fachwerk ist charakteristisch für diese Epoche, und die sorgfältige Verarbeitung der Materialien zeugt von handwerklichem Können und Tradition.

Die Bauernhäuser sind oftmals mit kunstvollen Schnitzereien und ornamentalen Elementen verziert, die Geschichten von den Bewohnern und deren Alltag erzählen. Die Raumaufteilung innerhalb dieser Häuser spiegelt die funktionalen Anforderungen des ländlichen Lebens wider, wobei Küche, Wohnbereich und Stall oft in einem Gebäude vereint waren. Solche Bauwerke sind nicht nur von architektonischem Interesse, sondern auch von kultureller Bedeutung, da sie ein wichtiges Erbe der Region darstellen.

Besonders hervorzuheben sind auch die Gerichtseiche und die Henkereiche, die beide eine tiefgreifende symbolische und historische Bedeutung besitzen. Die Gerichtseiche diente in früheren Zeiten als Versammlungsort für die Dorfgemeinschaft, an dem wichtige Entscheidungen getroffen und Streitigkeiten beigelegt wurden. Diese Eiche ist somit ein bedeutendes Zeugnis der rechtlichen und sozialen Praktiken der Vergangenheit.

Die Henkereiche, die 1986 als Naturdenkmal ausgewiesen wurde, ist nicht nur ein beeindruckendes Naturdenkmal, sondern auch ein Ort, der mit dunkleren Kapiteln der Geschichte verbunden ist. Ihr Name verweist auf die historischen Praktiken der Rechtsprechung, die in der Region stattfanden. Diese Eiche ist ein Symbol für die Gerechtigkeit, aber auch für die Grausamkeiten, die im Namen des Gesetzes vollzogen wurden. Ihr Erhalt als Naturdenkmal stellt sicher, dass zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, sich mit der Geschichte und den Traditionen ihrer Vorfahren auseinanderzusetzen.

Beide Eichen, die Gerichtseiche und die Henkereiche, sind nicht nur botanische Schätze, sondern auch kulturelle Landmarken, die den historischen Kontext der Region unterstreichen. Sie tragen zur Identität des Ortes bei und sind von großer Bedeutung für die lokale Gemeinschaft, die in ihnen ein Stück ihrer Geschichte und Kultur bewahrt sieht.

Weinstraße Saale-Unstrut

Die Weinstraße Saale-Unstrut erstreckt sich über etwa 60 Kilometer und verbindet eine Reihe historisch und kulturell bedeutsamer Orte in der malerischen Weinregion Saale-Unstrut. Diese Region, die sich im Bundesland Sachsen-Anhalt und Teilen von Thüringen befindet, ist die nördlichste Weinanbauregion Deutschlands und bekannt für ihre vielfältigen Weinsorten, insbesondere für den Anbau von Weißweinen wie Müller-Thurgau, Silvaner und Riesling.

Die Weinstraße beginnt in Memleben, einem kleinen Ort, der für seine historische Klosteranlage bekannt ist. Von hier aus führt die Route durch eine abwechslungsreiche Landschaft, die von sanften Hügeln, Weinbergen und idyllischen Flusslandschaften geprägt ist.

Der erste größere Ort auf der Strecke ist Nebra, berühmt für den Fund der Himmelsscheibe von Nebra, einem der ältesten bekannten astronomischen Artefakte der Menschheit. Nebra bietet Besuchern nicht nur die Möglichkeit, mehr über die frühgeschichtliche Astronomie zu erfahren, sondern auch, die umliegenden Weinberge zu erkunden und lokale Weine zu verkosten.

Weiter geht es nach Laucha, das für seine charmante Altstadt und die traditionelle Weinproduktion bekannt ist. Hier finden regelmäßig Weinfeste statt, die sowohl Einheimische als auch Touristen anziehen und die Gelegenheit bieten, die Weine der Region in geselliger Atmosphäre zu genießen. Die Weinkeller und Straußwirtschaften laden dazu ein, die verschiedenen Weinsorten zu probieren und sich von der Qualität der regionalen Produkte zu überzeugen.

Freyburg, eine weitere Station auf der Weinstraße, ist die Heimat des berühmten Weinguts Neuenburg, das in einer beeindruckenden Burg untergebracht ist. Die Stadt ist ein Zentrum des Weinbaus und bietet zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Wein, darunter Weinproben und Führungen durch die Weinberge. Die historische Stadt selbst ist mit ihren gut erhaltenen Fachwerkhäusern und dem eindrucksvollen Freyburger Schloss einen Besuch wert.

Die Weinstraße führt dann nach Naumburg, einer Stadt, die für ihren Dom, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, bekannt ist. Der Naumburger Dom ist ein Meisterwerk der Romanik und Gotik und zieht jährlich zahlreiche Besucher an. Die Stadt bietet zudem eine lebendige Kulturszene und zahlreiche Möglichkeiten, die regionalen Weine zu genießen. Die umliegenden Weinberge sind ideal für Wanderungen und Radtouren, die einen eindrucksvollen Blick auf die Landschaft bieten.

Schließlich endet die Weinstraße in Bad Sulza, einem Kurort, der für seine Thermalquellen und die Tradition des Weinanbaus bekannt ist. Hier können Besucher nicht nur die heilenden Eigenschaften der Quellen genießen, sondern auch an Weinverkostungen teilnehmen und die entspannende Atmosphäre der Weinregion erleben.

Kontakt

Familie Grübel
Hardtstraße 3a
36460 Krayenberggemeinde Dorndorf
Telefon: +49 162 7581454
E-Mail: thomas.gruebel@flosserlebnis-werra.de
Homepage: www.flosserlebnis-werra.de

Weitere Informationen zum Stellplatz

Bemerkungen & Hinweise
Ganzjährig geöffnet.

GPS-Koordinaten
50°50'07.9"N 10°05'24.6"E

Gebühren
5,00 Euro

Anzahl der Stellplätze
8

Umweltzone
nein

Untergrund
Pflaster

Lage
Stellplätze befinden sich neben der privat betriebenen Fahrrad- und Wanderherberge auf dem Dorndorfer Kultur- und Freizeitgelände direkt am Werratalradweg.

Ausstattung
Im Preis inklusive ist die Entsorgung von Grauwasser und die Entsorgung Chemie-WC. Strom kosten 0,50 Euro/kWh und Wasser 1 Euro/100 Liter. Frühstück 5 Euro. Gasflaschenaustausch ca. 1,3 km entfernt.

Freizeitangebote
Von den beiden Werraquellen bis zur Mündung in die Weser führt ein reizvoller und gut ausgeschilderter Radweg entlang der Werra - der Werratal-Radwanderweg.

Sehenswürdigkeiten i.d. Umgebung
Im historischen Ortskern finden sich Bauernhäuser aus den Jahren 1600 und 1615. Sehenswert sind auch die Gerichtseiche und die 1986 als Naturdenkmal ausgewiesene Henkereiche.

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