Die Masse machts

Die Masse machts – Viele Wohnmobile sind überladen

Zum Beginn der Haupturlaubszeit werden wieder verstärkt die Reisemobile kontrolliert. Die Masse machts! Schlussendlich sind Überladene Wohnmobile eine enorme Gefahr – nicht nur für Fahrer und Mitfahrer, sondern auch für die restlichen Verkehrsteilnehmer.

Die Zahlen sind zudem erschreckend: Die Kontrollen der Vorjahre haben gezeigt, dass jeder dritte Wohnwagen deutlich überladen ist – Gefährte, die zu schwer sind, haben ein deutlich schlechteres Bremsverhalten und eine geringere Fahrstabilität. Zudem kommt es immer wieder zu einer fehlenden Gepäcksicherung, sodass die Koffer und andere Utensilien zu Geschossen werden, wenn es tatsächlich zu einem Unfall kommt.

Die Gefahr eines zu schweren Wohnmobil

Der ungesicherte Hunde-Dummy, der rund 20 Kilogramm wiegt, ist eine Gefahr für alle Beteiligten: Tests haben gezeigt, dass der Hunde-Dummy nicht nur durch das komplette Wohnmobil fliegt, sondern eine Geschwindigkeit von rund 30 km/h erreicht und somit zum tödlichen Geschoss wird. Auffahrunfälle auf Autobahnen und Landstraßen führen oft zu schweren Verletzungen; mitunter sterben auch die Beteiligten durch unrichtig oder gar nicht gesicherte Gegenstände.

Ist das Wohnmobil zudem auch noch überladen, kommt es zum tragischen Ereignis. Der Wohnwagen steht – unter realistischen Bedingungen – nach 55 bis 60 Metern; ist der Wagen überladen, hat er einen noch längeren Anhalteweg. Zudem sind viele Fahrer noch ihren gewöhnlichen PKW gewohnt – Notbremssystemen und stärkere Bremsen sorgen dafür, dass der Fahrer, wenn er sein Wohnmobil fährt, nicht zu 100 Prozent auf die Bremse steigt. Am Ende unterschätzen viele Fahrer die schlechtere Technik und auch das Gewicht des Wohnwagens.

Wird dann das Wohnmobil überladen, bleibt das Gefährt kaum noch rechtzeitig stehen. Doch viele Fahrer wissen gar nicht, dass ihr Wohnmobil zu schwer ist. Sie füllen die Wassertanks auf, beladen das Wohnmobil mit Koffern und nehmen zudem noch zahlreiche andere Utensilien mit, die sie „unbedingt“ für ihre Reise benötigen.

Die Masse machts

Die Masse macht’s – Bedeutung des korrekten Gewichts bei Wohnmobilen

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Fahrer das Wohnmobil, noch bevor er die eigentliche Reise antritt, wiegen lässt oder selbst mit einer Fahrzeugwaage (*) wiegt. Somit erspart sich der Fahrer, wenn er kontrolliert wird, eine  Strafe und trägt seinen Teil zur Verkehrssicherheit bei.

Beim Reisen mit einem Wohnmobil spielt das zulässige Gesamtgewicht eine entscheidende Rolle für die Sicherheit und Legalität der Fahrt. Wohnmobile sind oft mit umfangreicher Ausstattung sowie Gepäck und Personen beladen, was schnell dazu führen kann, dass das zulässige Gesamtgewicht überschritten wird. Eine Überladung stellt nicht nur einen Verstoß gegen geltende Verkehrsvorschriften dar, sondern gefährdet auch die Verkehrssicherheit erheblich.

Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass der Fahrer sein Wohnmobil bereits vor Reisebeginn wiegen lässt oder selbstständig eine Fahrzeugwaage (*) aufsucht, um das tatsächliche Gewicht zu ermitteln. Das korrekte Wiegen ermöglicht es, die Last gleichmäßig zu verteilen und gegebenenfalls Gepäck oder Zusatzausrüstung zu reduzieren, um unter dem zulässigen Gesamtgewicht zu bleiben. So wird vermieden, dass das Fahrzeug im Falle einer Kontrolle beanstandet wird. Die Folgen einer Überladung können neben Bußgeldern auch Punkte in Flensburg und sogar Fahrverbote sein.

Darüber hinaus trägt die Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts maßgeblich zur Verkehrssicherheit bei. Überladene Fahrzeuge haben längere Bremswege, eine schlechtere Straßenlage und können das Fahrverhalten negativ beeinflussen. Besonders in Kurven und bei abrupten Ausweichmanövern besteht ein erhöhtes Risiko von Unfällen. Auch die Belastung von Achsen, Reifen und Federung steigt mit überschüssigem Gewicht und kann zu technischen Defekten führen.

Zusammenfassend ist die regelmäßige Kontrolle des Gewichts vor jeder Fahrt mit dem Wohnmobil eine verantwortungsbewusste Maßnahme. Sie schützt vor rechtlichen Konsequenzen, erhöht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und sorgt für eine angenehme Fahrt. Die Devise lautet daher: Die Masse macht’s – also besser genau prüfen und sicher unterwegs sein.

Es kann teuer werden

Ist das Wohnmobil um über 5 Prozent überladen, kommt es zu einer Geldstrafe von 10 Euro. Ist der Wohnwagen um über 10 Prozent überladen, muss der Fahrer bereits 30 Euro bezahlen. Bei über 15 Prozent beträgt die Geldstrafe 35 Euro; ist der Wagen um über 20 Prozent zu schwer, sind 95 Euro zu bezahlen – es folgt zudem 1 Punkt.

Einen Punkt gibt es auch bei einer Überladung von über 25 Prozent – es folgt eine Geldstrafe von 140 Euro. Ist der Wagen um über 30 Prozent zu schwer, muss der Fahrer 235 Euro bezahlen und bekommt ebenfalls einen Punkt.

Wohnmobil Atlas wünscht Ihnen allzeit eine angenehme Fahrt!


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