Wohnmobilstellplatz am Kap Arkona

Das Kap ist eine 43 Meter hohe, aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste Rügens und der fast nördlichste Punkt der Insel.

Ein Teil der Rügener Alleen gehört heute zur ca. 2500 Kilometer langen Deutschen Alleenstraße. Von der Insel Rügen bis zum Bodensee schlängeln sich die Alleen durch insgesamt zehn Bundesländer und durchqueren dabei einige der schönsten Feriengebiete Deutschlands.

Wohnmobilstellplatz am Kap Arkona

Wohnmobilstellplatz am Kap Arkona in Putgarten

Der Wohnmobilstellplatz am Kap Arkona ist der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge zum Kap Arkona ist Putgarten.

Wohnmobilstellplatz am Kap Arkona

Sehenswürdigkeiten

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten am Kap auf den Besucher. Ein besonderes Erlebnis ist der Aufstieg auf den Schinkelturm und den neuen Leuchtturm. Von beiden Türmen hat man eine fantastische Aussicht über die Ostsee sowie die Halbinsel Wittow. Gleich daneben befindet sich ein ehemaliger NVA-Bunker, in dem man bei einer Führung Wissenswertes über die Volksmarine der DDR erfahren kann.

Die drei Leuchttürme am Kap Arkona

Das Kap Arkona, gelegen auf der nordöstlichen Spitze der Insel Rügen, ist nicht nur ein landschaftlich beeindruckender Ort, sondern auch eine bedeutende nautische Landmarke der Ostsee. Besonders hervorstechend sind dort die drei Leuchttürme, die sowohl historisch als auch funktional eine wichtige Rolle spielen: der Schinkelturm, das Leuchtfeuer Kap Arkona und der Peilturm. Jeder dieser Türme erzählt seine eigene Geschichte und trägt auf unterschiedliche Weise zur Sicherheit und Orientierung im Seeverkehr bei.

Der Schinkelturm

Der Schinkelturm ist der älteste der drei Leuchttürme und wurde zwischen 1826 und 1827 errichtet. Sein Name geht zurück auf den preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel, der als einer der bedeutendsten Baumeister des 19. Jahrhunderts gilt. Der Turm besteht aus Ziegelmauerwerk und erreicht eine Höhe von etwa 19 Metern. Mit seiner charakteristischen runden Form steht er am südlichen Rand des Kap Arkona und ist somit weithin sichtbar.

Ursprünglich diente der Schinkelturm dazu, die Schifffahrt vor der gefährlichen Küste zu warnen. Obwohl er heute nicht mehr als aktives Navigationssignal genutzt wird, stellt er ein bedeutendes historisches Bauwerk dar und ist für Besucher zugänglich. Seine Plattform bietet einen weiten Blick über die Ostsee und die umliegenden Landschaften Rügens. Der Schinkelturm symbolisiert die frühe Phase der maritimen Sicherung und spiegelt gleichzeitig die architektonische Eleganz der Zeit Schinkels wider.

Das Leuchtfeuer Kap Arkona

Das zentrale und modernste der drei Bauwerke ist das Leuchtfeuer Kap Arkona, das 1905 in Betrieb genommen wurde. Dieser Leuchtturm ist wesentlich höher als der Schinkelturm und erreicht eine Höhe von knapp 35 Metern. Er wurde aus Granit erbaut und besticht durch seine schlichte, aber robuste Gestaltung. Seine Lichtzeichen sind weithin sichtbar und dienen nach wie vor der sicheren Navigation der Schiffe in der Ostsee.

Das Leuchtfeuer Kap Arkona besitzt eine moderne Lichttechnik, die es ermöglicht, das Licht über große Distanzen zu projizieren. Damit spielt der Turm eine wesentliche Rolle bei der Vermeidung von Schiffsunfällen und der Orientierung auf See. Außerdem ist er öffentlich zugänglich und zieht jährlich viele Touristen an, die die Aussicht von der oberen Plattform genießen möchten. Die Kombination aus Funktionalität und touristischem Wert macht das Leuchtfeuer zu einem zentralen Bestandteil des maritimen Erbes am Kap Arkona.

Wohnmobilstellplatz am Kap Arkona

Der Peilturm

Der dritte Turm am Kap Arkona ist der Peilturm, der im Gegensatz zu den beiden anderen Türmen nicht als klassischer Leuchtturm fungiert, sondern primär für die Peilung von Schiffen genutzt wurde. Er wurde ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und diente traditionell der Funk- und Sichtpeilung. Seine Funktion liegt darin, die Position von Schiffen durch Peilstrahlen zu bestimmen, um deren sichere Passage zu gewährleisten.

Der Peilturm ist etwas kleiner als das Leuchtfeuer, aber ebenso wichtig für die maritime Navigation. Technisch gesehen ergänzt er die optische Signalisierung der anderen Türme durch seine Funktion in der Positionsbestimmung. Auch dieser Turm ist heute für Besucher offen und bietet Einblicke in die technische Entwicklung der maritimen Navigation. Zusammen mit den anderen beiden Türmen bildet der Peilturm ein einzigartiges Ensemble, das die Geschichte der Seezeichen am Kap Arkona umfassend repräsentiert.

Kontakt

Wohnmobilstellplatz am Kap Arkona
Dorfstraße 31
18556 Putgarten-Fernlüttkevitz
Telefon: +49 38391 – 13037
E-Mail: info@kap-arkona.de
Webseite: https://www.kap-arkona.de
Kap Arcona Webcam: Webcam Parkplatz  Kap Arcona

Weitere Informationen zum Stellplatz

Anfahrt
Zwei Brücken verbinden Rügen mit dem Festland: die große Rügen Brücke für den Autoverkehr und der niedrigere Rügen Damm für Schienen- und Autoverkehr. Die Brückenquerung ist Maut frei.

Bemerkungen & Hinweise
Ganzjährig geöffnet.

GPS-Koordinaten
54°40'14.2"N 13°24'30.4"E

Gebühren
15,00 Euro

Anzahl der Stellplätze
30

Umweltzone
nein

Untergrund
Asphalt

Lage
Markierte Stellplätze auf dem Parkplatz für Busse und Wohnmobile.

Ausstattung
Ein Trinkwasseranschluss befindet sich rechts von der Schranke bei der Ausfahrt. Toilette, Imbiss und Mülleimer in unmittelbarer Nähe.

Freizeitangebote
Für Ausflugs- oder Angeltouren entlang der Steilküste kann am Steinstrand ein Boot gemietet werden.

Sehenswürdigkeiten i.d. Umgebung
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten am Kap auf den Besucher. Ein besonderes Erlebnis ist der Aufstieg auf den Schinkelturm und den neuen Leuchtturm. Von beiden Türmen hat man eine fantastische Aussicht über die Ostsee sowie die Halbinsel Wittow. Gleich daneben befindet sich ein ehemaliger NVA-Bunker, in dem man bei einer Führung Wissenswertes über die Volksmarine der DDR erfahren kann.

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