Wohnmobilstellplatz am Kelter Allmersbach am Weinberg
Wohnmobilstellplatz am Kelter Allmersbach in Aspach-Allmersbach
Die Wohnmobilstellplätze an der Kelter bei den Weingärtner Marbach bei Allmersbach liegt auf dem Parkplatz am Weinberg.
Stellplatzlage
Die Stellplätze befinden sich auf dem Parkplatz bei der Kelter in Allmersbach am Weinberg.


Freizeitangebote
Die Gemeinde Aspach ist Mitglied im Naturparkverein; der Großteil des Gemeindegebiets liegt im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Durch diese Zugehörigkeit verbindet Aspach ökologische Verantwortung mit vielfältigen kulturellen und freizeitbezogenen Angeboten. Ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen ermöglicht es Einheimischen und Besuchern gleichermaßen, die reizvolle Landschaft in ruhigem Tempo zu erkunden und dabei die wertvollen Wald- und Kulturlandschaften zu erleben.
Neben der Natur bietet Aspach eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die das kulturelle Erbe der Region sichtbar machen. So laden der Skulpturenpark Lapidarium, als Ort zeitgenössischer Skulpturen im offenen Raum, sowie das Rietenauer Heimatmuseum dazu ein, Einblicke in die lokale Geschichte und das traditionelle Handwerk zu gewinnen. Die historische Kelter ergänzt dieses Angebot um einen lebendigen Blick auf die regionalen Brauchtümer und deren Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte.
Das breit gefächerte Veranstaltungsangebot der Gemeinde richtet sich an unterschiedliche Interessen und Altersgruppen. Von festlichen Märkten über musikalische Darbietungen bis hin zu thematischen Vorträgen und Familienfesten finden Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher passende Veranstaltungen vor. Die Veranstaltungsorte verteilen sich über das gesamte Gemeindegebiet und tragen somit dazu bei, das Gemeinschaftsleben zu stärken und Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen zu fördern.
Durch die geographische Lage im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald ergeben sich zudem attraktive Möglichkeiten für nachhaltigen Tourismus. Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber finden hier ruhige Rückzugsorte ebenso wie anspruchsvolle Naturerlebnisse. Gleichzeitig kommt der Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft nicht zu kurz: lokale Initiativen setzen auf schonende Formen der Besucherführung, Bildungsangebote vor Ort sowie Kooperationen mit Vereinen und Institutionen, um ein Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz zu schaffen.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Aspach aufgrund seiner natürlichen Lage, der kulturellen Vielfalt und des aktiven Vereinslebens eine reizvolle Destination für jene Darstellungen bietet, die Wert auf eine harmonische Verbindung von Natur-, Kultur- und Gemeinschaftsleben legen. Die Gemeinde bleibt bestrebt, bestehende Räume für Begegnung und Erholung zu erhalten und zugleich neue Impulse zu setzen, damit sowohl Einheimische als auch Gäste dauerhaft von den Angeboten profitieren.
Sehenswürdigkeiten
Das Alte Rathaus von Kleinaspach steht als eindrucksvolles Zeugnis der Fachwerkbaukunst des 16. Jahrhunderts. Die äußere Erscheinung wird maßgeblich durch den charakteristischen Dachreiter geprägt, der dem Gebäude sein unverwechselbares Profil verleiht und zugleich einen historischen Bezugspunkt innerhalb der Ortsstruktur bildet. Die Tragwerkskonstruktion aus Fachwerk vermittelt nicht nur ästhetische Anmut, sondern spiegelt auch das bauhistorische Verständnis der frühen Neuzeit wider, in dem Holz als flexibles und langlebiges Baumaterial eine zentrale Rolle spielte.
Im Umfeld des Rathauses eröffnet sich darüber hinaus ein bedeutsames Detail der lokalen Geschichte: Die Torkelkelter, deren Betrieb seit dem Jahr 1522 dokumentiert ist, befindet sich in Kleinaspach. Dieses Keltergebäude repräsentiert eine wesentliche Epoche der Weinkultur und der landwirtschaftlichen Verfahren der Region. Die Nutzungsgeschichte der Kelter veranschaulicht den Wandel von handwerklich geprägten, oft gemeinschaftlich organisierten Prozessen zu einem weniger zeitaufwendigen, industrielleren Vorgehen. Bis zum Jahr 1936 diente das Keltergebäude der menschlichen Tätigkeit, dem Keltern des Traubengutes, und war damit eine zentrale Einrichtung im agrarwirtschaftlichen Leben des Ortes.
Die historische Entwicklung des Gebäudes ist durch eine Reihe baulicher Maßnahmen geprägt. Im Jahr 1794 erfolgte eine umfassende Erneuerung des Keltergebäudes, ein Schritt, der dem Bauwerk neue Substanz verlieh und seine Funktionsfähigkeit sowie seine wirtschaftliche Relevanz in der Folgezeit sicherte. Diese Modernisierung spiegelt den damaligen Anspruch wider, historische Bausubstanz zu bewahren und zugleich ihren materiellen Zustand den Anforderungen der jeweiligen Epoche anzupassen. Gleichwohl verweilte der primäre Zweck der Anlage über Jahrzehnte hinweg im Kernbereich der Weinverarbeitung, dessen Bedeutung sich im Laufe der Jahre sukzessive wandelte.
Gegenwärtig erfolgt im Keltergebäude lediglich noch die Präsentation von Pressvorführungen. Damit hat sich der Charakter der Nutzung von Wirkstätte zu Demonstrationsort verschoben, ohne dass der ursprüngliche Produktionsprozess in vollem Umfang fortgeführt wird. Die Umwidmung in ein Ausstellungs- bzw. Vorführzentrum unterstreicht den historischen Wert der Anlage und ihre Bedeutung als kulturelles Erbe. Besucherinnen und Besucher erhalten so die Möglichkeit, Einblick in vergangene Arbeitsabläufe zu gewinnen und die handwerkliche Expertise der früheren Zeiten nachzuvollen. Gleichzeitig wird damit die Notwendigkeit betont, historische Bauten zu erhalten, zu dokumentieren und angemessen zu interpretieren, damit das Wissen um regionale Traditionen auch künftigen Generationen zugänglich bleibt.
In Summe präsentiert sich das Alte Rathaus zusammen mit der Torkelkelter als eine kohärente localized heritage, das sowohl architektonische Merkmale des Fachwerks als auch historische agrarische Praktiken in einem verständlich erzählten Kontext verbindet. Die bestehende Nutzung als Vorführ- bzw. Demonstrationsstätte eröffnet die Chance, historische Prozesse anschaulich zu vermitteln, ohne die Substanz des Denkmals zu gefährden. Damit dient der ensembleartige Charakter der Anlage nicht nur der Pflege regionaler Geschichte, sondern auch der Bildung und dem kulturellen Bewusstsein der zeitgenössischen Öffentlichkeit.
Kontakt
Wohnmobilstellplatz am Kelter Allmersbach
Kelterstraße
715463 Aspach-Allmersbach
Telefon: +49 7191 21224
E-Mail: info@aspach.de
Webseite: www.aspach.de
Weitere Informationen zum Stellplatz
- Inhaber: Gemeinde Aspach
- Anschrift: Kelterstraße
- PLZ und Ort: 71546 Aspach-Allmersbach
- Telefon: +49 7191 21224
- Homepage: www.aspach.de
- Bundesland: Baden Württemberg
- Region(en): Neckarland
- Typ: Parkplatz


Anfahrt
Bemerkungen & Hinweise
Stellplätze sind ganzjährig nutzbar.
GPS-Koordinaten
48°59'43.7"N 9°23'24.7"E
Gebühren
Kostenlos
Anzahl der Stellplätze
3
Umweltzone
nein
Untergrund
Schotter
Lage
Stellplätze auf dem Parkplatz bei der Kelter in Allmersbach am Weinberg.
Ausstattung
Keine Ver- und Entsorgung
Freizeitangebote
Mit den Rad- und Wanderwegen und Lehrpfaden können Sie sich in Aspach erholen. Die meisten Strecken sind beschildert und für die sportlichen Fahrer entsprechend beschrieben.
Sehenswürdigkeiten i.d. Umgebung
Die evangelische Pfarrkirche St. Juliana, deren Turmunterstock aus romanischer Zeit stammt, befindet sich in Großaspach. Die heutige Gestalt erhielt die Kirche durch einen Umbau 1780. Taufstein und Altarkreuz stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Das Alte Rathaus ist eine Fachwerkkonstruktion aus dem 16. Jahrhundert mit charakteristischem Dachreiter. Die seit 1522 in Betrieb genommene historische Torkelkelter befindet sich in Kleinaspach. Das bis 1936 benutze Keltergebäude wurde 1794 erneuert. Heute finden dort lediglich noch Pressvorführungen statt. Die evangelische Pfarrkirche St. Nicolaus wurde 1468 bereits erwähnt und 1790–92 in ihrer heutigen Gestalt. Ein altes Backhaus von 1844 befindet sich in der Nähe der Kirche.
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