Wohnmobilstellplatz am Weinbau Beuschel
Wohnmobilstellplatz am Weinbau Beuschel
Der Wohnmobilstellplatz am Weinbau Beuschel liegt direkt am Weingut in Kaltensondheim. Um Reservierung wird gebeten.

Freizeitgestaltung
Biebelried, Kaltensondheim und Westheim offerieren eine außergewöhnliche Vielfalt an Kulturlandschaft, die sich sowohl in der offenen Agrarlandschaft als auch im dichten Grün des Bürgerwaldes widerspiegelt. Die geographische und historische Heterogenität dieser Orte eröffnet einen reichhaltigen Blick auf regionaler Identität, die sich in verschiedenen Landmarken und historischen Zeugnissen manifestiert.
So verweilt die landwirtschaftliche Prägung als Grundstock des ländlichen Raums, während zugleich der moderne Gemeinschaftsgedanke, der sich im Bürgerwald ausdrückt, eine neue Form der Freizeit- und Erholungsnutzung ermöglicht. In kultureller Hinsicht stehen Riemenschneider, Ortolan und die Simultankirche exemplarisch für die regionale Kunst- und Baugeschichte:
Der Bogen reicht von skulpturalen Arbeiten, die das religiöse und handwerkliche Erbe sichtbar machen, bis hin zu Sakralbauten, deren Architektur die religiöse Toleranz und das ökumenische Zusammenleben der Gemeinden widerspiegelt. Hinzu tritt das Trockau-Grabmal, das als historisches Zeugnis der regionalen Dynastie und ihrer Herrschaftsstrukturen über Generationen hinweg Orientierung bietet.
Die Verknüpfung dieser Elemente – ländliche Landwirtschaft, städtische und dörfliche Infrastruktur, religiöse Vielfalt sowie kunst- und architekturgeschichtliche Zeugnisse – zeichnet ein detailliertes Bild der Kulturlandschaft, das sowohl Einheimische als auch Besucher anspricht. Gleichzeitig wird deutlich, wie sich Tradition und Gegenwart gegenseitig bedingen: Die Pflege des Bodens, das gemeinschaftliche Handeln im Bürgerwald und die fortlaufende Erhaltung historischer Bauten schaffen Raum für Bildung, Begegnung und Reflexion.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass Biebelried, Kaltensondheim und Westheim nicht nur geographische Gegenden darstellen, sondern eine lebendige Kulturlandschaft, in der historische Kontinuität auf zeitgenössische Lebensformen trifft.
Die Vielfalt dieser Regionen lädt dazu ein, lokale Geschichte zu erforschen, kunsthistorische Werdegänge nachzuvollziehen und die Bedeutung gemeinschaftlicher Räume neu zu erkennen. In diesem Sinn fungieren die genannten Orte als Gedächtnis- und Begegnungsorte, die sowohl das Erbe würdigen als auch Raum für zukünftige Entwicklungen bieten.
Sehenswürdigkeiten
Die großen aus Stein gebauten Hofgüter des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts prägen dasBild prägnant und nachhaltig. Charakteristisch für diese Bauten ist die konsequente Verwendung regionaler Materialien, die robuste Bauweise und eine architektonische Zurückhaltung, die den Zweck der Liegenschaften in den Vordergrund stellt. Die Fassaden weisen oft klare Lisenen, symmetrische Fensteranordnungen und großzügige Toreingänge auf, die sowohl den landwirtschaftlichen Betrieb als auch den sozialen Status der Eigentümer widerspiegeln.
Zugänge mit Sandsteinsockeln oder Backsteinverkleidungen kennzeichnen die Hauptrichtungen der Bauweise, während giebel- und traufseitige Elemente den Rhythmus der Strukturen bestimmen. In vielen Fällen verbinden sich Wohn- und Wirtschaftsgebäude zu einem Gesamtkomplex, dessen Orientierung dem Einfluss der landwirtschaftlichen Arbeitsabläufe folgt. Innenräume, sofern noch zugänglich, vermitteln durch hohe Decken, stabverkleidete Ställetzen und robuste Holzböden einen Eindruck von Beständigkeit und effizienter Nutzung.
Die Hofgüter stehen nicht isoliert; sie bilden ein Netz, das das ländliche Leben der damaligen Zeit prägte und bis heute Spuren im Ortsbild hinterlässt. Oft fungierten sie als wirtschaftliche Zentren der Region, in denen Due, Verwaltung, Lagerung und Verarbeitung von Erntegütern miteinander verflochten waren. Die Baukunst der Hofgüter zeugt von technischen Fähigkeiten und wirtschaftlichem Selbstbewusstsein der damaligen Bauherren. Neben der praktischen Funktion dienten die Gebäude auch als Zeichen des niedrigen oder mittleren gesellschaftlichen Status, der durch großzügige Stallungen, geräumige Wirtschaftsflügel und repräsentative Kellergeschosse sichtbar wurde. Die Kombination aus Funktionalität, Solidität und stilprägender Formensprache macht diese Bauwerke zu wichtigen Zeugnissen eines epochalen Wandels in der ländlichen Architektur.
Bemerkenswert ist zudem die Simultankirche St. Andreas im Ort. Die Architektur der Kirche, ihre Innenraumaufteilung sowie die künstlerischen Details vermitteln eine Atmosphäre der Besinnung und Zusammengehörigkeit.
Kontakt
Weinbau Beuschel
An der Marter 20
97318 Kaltensondheim
Telefon: +49 (0)9321 92 96 482
E-Mail: info@weinbau-beuschel.de
Website: www.weinbau-beuschel.de
Weitere Informationen zum Stellplatz
- Inhaber: Weinbau Beuschel
- Anschrift: An der Marter 20
- PLZ und Ort: 97318 Biebelried-Kaltensondheim
- Telefon: +49 9321 9296482
- Homepage: www.weinbau-beuschel.de
- Bundesland: Bayern
- Region(en): Unterfranken
- Typ: Winzer

Anfahrt
Zum Ortsteil Kaltensondheim fahren Sie in Westheim auf die „St2272“. Kaltensondheim liegt in etwa 2.5km vom Ortsteil Westheim entfernt.
Bemerkungen & Hinweise
Ganzjährig nutzbar.
GPS-Koordinaten
49°43'52.9"N 10°05'13.2"E
Gebühren
7,00 Euro
Anzahl der Stellplätze
3
Umweltzone
nein
Untergrund
Pflaster
Lage
Der Stellplatz liegt an einem Weingut in Kaltensondheim.
Ausstattung
• Strom
• Frischwasser
• Entsorgung Grauwasser
• Grillstelle
Freizeitangebote
Viele Sport- und Freizeitaktivitäten bieten sich in der näheren Umgebung an wie z.B. Tennis spielen, Rad fahren, Reiten und wandern auf schönen Wegen.
Sehenswürdigkeiten i.d. Umgebung
Sehenswert ist die Simultankirche St. Andreas im Ort.
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