Wohnmobilstellplatz an der Murr
Wohnmobilstellplatz an der Murr in Backnang
Der Wohnmobilstellplatz an der Murr befindet sich neben dem Parkplatz am Familienbad am Ortsrand von Backnang. Auf dem Platz stehen Frischwasser, Entsorgung Grauwasser und die Entsorgung Chemie-WC zur Verfügung.
Nehmen Sie sich Zeit für die Murr-Metropole Backnang und ihre Sehenswürdigkeiten zwischen den Wäldern, Hügeln und Tälern des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und der Region Stuttgart.

Freizeitangebote
Nicht nur die Rad- und Wanderwege in der Umgebung können von Backnang aus erkundet werden, auch die Kunst- und Kulturangebote in der Stadt lassen für freizeitliche Aktivitäten keine Wünsche offen.
Wer nach einer anstrengenden Wanderung in der Sauna oder dem Whirlpool entspannen möchte oder lieber im Anschluss an einen Museumsbesuch im Sportbecken seine Bahnen ziehen will, ist in der Nähe liegenden WONNEMAR, den Murrbädern Backnang, genau richtig.
Sehenswürdigkeiten
Backnang, reizvolle Stadt im Norden des Landkreises Rems-Mühl, besitzt eine bemerkenswerte Bandbreite an kulturellen Stätten, die sowohl lokale Geschichte als auch überregionale Bedeutung widerspiegeln. Im Folgenden werden sechs herausragende Einrichtungen vorgestellt, die Besuchern und Wissenschaftlern gleichermaßen Einblicke in die Entwicklung der Stadt und ihrer Umgebung gewähren. Die aufgeführten Objekte – das Kalanag-Museum, das Schmiedemuseum, das Rundfunkmuseum, das Museum zur Persönlichkeit Manfred von Ardenne, das Ungarndeutsche Heimatmuseum sowie die evangelische Stiftskirche St. Pankratius – verdeutlichen die Vielschichtigkeit Backnangs vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Kalanag-Museum
Das Kalanag-Museum erinnert an eine der spektakulärsten Erscheinungen der Zauberkunst im 20. Jahrhundert: Kalanag, das Pseudonym eines illusionistischen Künstlers, dessen Bühnenkunst durch moderne Inszenierungstechniken geprägt war. Das Museum dokumentiert die Lebensgeschichte eines Künstlerpaares, das über Jahrzehnte hinweg das Publikum sowohl in den kleineren Sälen als auch in den großen Veranstaltungsorten faszinierte.
Neben Originalrequisiten und dokumentarischem Material bietet die Ausstellung Einblicke in die Methoden der Illusion, in das Spannungsfeld zwischen Kunst, Unterhaltung und Wissenschaft sowie in die kulturellen Bedingungen, die eine solche Form der Darbietung erst möglich machten. Besucherinnen und Besucher erhalten einen Eindruck davon, wie sich magische Vorstellungen mit technischer Aufklärung und gesellschaftlicher Erwartungshaltung verknüpfen. Die Dauerausstellung wird ergänzt durch temporäre Präsentationen, die sich aktuellen Fragestellungen in der Zauberkunst widmen und den Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart fördern.
Schmiedemuseum
Das Schmiedemuseum widmet sich einem der ältesten handwerklichen Berufe und damit zentralen Baustein der industriellen Entwicklung der Region. Schmiedearbeiten waren über Jahrhunderte hinweg unverzichtbar für Landwirtschaft, Handwerk, Verteidigung und Kunsthandwerk. In der Auskunfts- und Vorführungsetage zeigt das Museum exemplarisch Schmiedewerkzeuge, Hämmer, Ambosse sowie historische Schmiedestationen, an denen Besucherinnen und Besucher den Arbeitsablauf nachvollziehen können. Besonders eindrucksvoll sind Demonstrationen historischer Techniken, die das feine Zusammenspiel von Hitze, Kälte, Formgebung und Materialkunde veranschaulichen.
Ergänzt wird die Sammlung durch Exponate aus der regionalen Industriegeschichte, die verdeutlichen, wie Schmiedekunst in Backnang zur Entwicklung kommunaler Strukturen und wirtschaftlicher Netzwerke beigetragen hat. Die pädagogische Ausrichtung des Museums richtet sich an Schulklassen, Familien und an kulturhistorisch Interessierte gleichermaßen.
Rundfunkmuseum
Das Rundfunkmuseum dokumentiert die Entwicklung der Kommunikationsmedien im 20. Jahrhundert und vermittelt einen Eindruck davon, wie Radiotechnik, Tonaufnahme und Verbreitung von Informationen das alltägliche Leben beeinflussten. Besucherinnen und Besucher können historische Radios, Tonbänder, Mikrofone und Empfangsgeräte betrachten und dabei zugleich die technischen Fortschritte in der Sendertechnik nachvollziehen.
Das Museum bietet zudem begleitende Medien, die über politische und gesellschaftliche Umstände der jeweiligen Epochen informieren, sodass sich eine Brücke zwischen Technik und Medienkultur schlägt. Regelmäßige Sonderausstellungen widmen Themen wie Nachrichtentechnik, Audiosysteme oder die Rolle des Rundfunks in Krisenzeiten. Durch Führungen und medienpädagogische Programme wird die Relevanz der Sendetechnik für die sittliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Region anschaulich vermittelt.
Rundfunkmuseum Manfred von Ardenne
Dieses Museum erstreckt sich über rund 100 Quadratmeter und beherbergt eine der bedeutendsten privaten Sammlungen zur Geschichte des Radios. Die Ausstellung gewährt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung des Rundfunks von den frühen Zwanzigern bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Besucherinnen und Besucher finden dort eine Vielzahl von Objekten, die Radiogeschichte geprägt haben: von den ersten Röhrenempfängern über Trichterlautsprecher und Mikrofone bis hin zu einem Plattenspieler aus dem Jahr 1924. Die Exponate ermöglichen nicht nur eine anschauliche Zeitreise, sondern laden auch zur Auseinandersetzung mit technischer Innovation und historischen Kontexten ein.
Bei einem Besuch in Backnang lässt sich der Museumsrundgang hervorragend mit einem Spaziergang durch die historischen bzw. kulturell interessanten Abschnitte der Stadt kombinieren. Das Rundfunkmuseum bietet damit eine informativen Ankerpunkt, der sowohl Technikenthusiasten als auch allgemein bildungsorientierte Gäste anspricht. Für Gruppen, Schulen und Fachbesucher bestehen zudem Möglichkeiten zur individuellen Führung, die vertiefende Erläuterungen zu den ausgestellten Objekten bietet.
Insgesamt präsentiert sich das Rundfunkmuseum „Manfred von Ardenne“ als kompakte, aber aussagekräftige Institution, die die regionale Kultur- und Wissenschaftsgeschichte würdevoll dokumentiert und damit einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Eine Besuchsplanung lohnt sich in jedem Fall, da sich eine konzentrierte Auseinandersetzung mit den Ausstellungsgegenständen gut in den Tagesablauf integrieren lässt.
Ungarndeutsche Heimatmuseum
Das Ungarndeutsche Heimathausmuseum präsentiert auf eindrucksvolle Weise die Kultur, Geschichte und Lebensweise der vertriebenen Ungarndeutschen. Als größte Einrichtung ihrer Art in Deutschland widmet es sich der ehrwürdigen Vergangenheit und den damit verbundenen Identitätsfragen dieser Bevölkerungsgruppe. Das Museum fungiert nicht nur als kultureller Lernort, sondern auch als verbindendes Bindeglied zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart.
Backnang übernimmt dabei die Rolle einer Patenstadt für die Ungarndeutschen aus Bácsalmás und fungiert als Träger des Ungarndeutschen Sozial- und Kulturwerks auf Bundesebene. In dieser Funktion pflegt die Stadt Partnerschaften mit Bácsalmás in der Region Bács-Kiskun, wodurch interkultureller Austausch und gemeinsame Projekte gefördert werden.
Die Ausstellungen zeichnen ein umfassendes Bild der Migrationserfahrungen, der Integration und der regionalen Unterschiede innerhalb der ungarndeutschen Gemeinschaft. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in Alltagsleben, Handwerkstraditionen, religiöse Praktiken sowie die literarische und künstlerische Schaffenskraft dieser Gruppe. Darüber hinaus lädt das Museum zu Veranstaltungen, Vorträgen und Sonderausstellungen ein, die das Verständnis für die Vielschichtigkeit des historischen Kontexts vertiefen.
Öffnungszeiten:
Von Mai bis Oktober jeweils am 1. und 3. Sonntag des Monats von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten sind Besichtigungen nach vorheriger Absprache möglich. Öffentliche Führungen werden auf Anfrage angeboten und ermöglichen eine vertiefte Erkundung der ausgestellten Exponate sowie der historischen Hintergründe. Das Ungarndeutsche Heimathausmuseum ist somit eine unverzichtbare Station für kulturell Interessierte, Historikerinnen und Historiker sowie alle, die sich einen fundierten Einblick in die transkulturelle Geschichte Backnangs verschaffen möchten.
Stadtturm mit Gotischer Chor St. Michel
Der Backnanger Stadtturm bildet eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt und verweist auf eine lange hansestädtische Geschichte. Besonders hervorzuheben ist der im unteren Bereich des Turms situierte Gotische Chor der ehemaligen St. Michaelskirche, dessen Baukunst aus dem 13. Jahrhundert eindrucksvoll in Erscheinung tritt. Besucherinnen und Besucher können den Chor während der Öffnungszeiten der Galerie besichtigen, wodurch sich der Besuch mit einem historischen Rundgang durch die Stadt zu einem in sich geschlossenen Erlebnis verbindet.
In einer Zwischenetage des Stadtturms wird zudem eine Ausstellung zur Stadtgeschichte präsentiert. Hier erhalten Interessierte vertiefende Einblicke in die regionale Entwicklung, bedeutende Persönlichkeiten sowie kultur- und wirtschaftsrelevante Ereignisse, die Backnang geprägt haben. Die Ausstellung dient damit sowohl Einheimischen als auch Gästen als informatives Orientierungsangebot und lädt zur Vertiefung historischer Kenntnisse ein.
Vom Turmkranz eröffnet sich schließlich ein herrlicher Ausblick über die gesamte Stadtlandschaft. Die Aussicht ermöglicht eine ganzheitliche Wahrnehmung der urbanen Struktur, der angrenzenden Grünflächen sowie der umliegenden Landschaften und bietet ideale Fotomotive. Die Kombination aus gotischer Architektur, städtischer Geschichte und Panorama-Ansicht macht den Stadtturm zu einem unverwechselbaren Orientierungspunkt in Backnang.
Zugang zum Turm erfolgt an den Öffnungstagen der städtischen Galerie um 17.00 Uhr; die Besucherzahl ist auf maximal 15 Personen pro Führung begrenzt. Diese Limitierung gewährleistet eine ruhige, informative und sichere Besichtigungserfahrung für alle Teilnehmenden.
Kontakt
Große Kreisstadt Backnang
Martin-Dietrich-Allee
71522 Backnang
Telefon: +49 7191 894256
E-Mail: stadt@backnang.de
Webseite: www.backnang.de
Weitere Informationen zum Stellplatz
- Inhaber: Stadt Backnang
- Anschrift: Martin-Dietrich-Allee
- PLZ und Ort: 71522 Backnang
- Telefon: +49 7191 8940
- Homepage: www.backnang.de
- Bundesland: Baden Württemberg
- Region(en): Neckarland
- Typ: Freizeitbad
- Ferienstraße: Deutsche Fachwerkstraße, Heinrich Schickhart Kulturstraße
Anfahrt
A 81 Heilbronn-Stuttgart, Ausfahrt 13 Mundelsheim. L 1115 über Großbottwar und Aspach nach Backnang. Im Ort links der Aspacher Straße folgen. Vor der Murr-Brücke links in die Talstraße abbiegen. Am 2. Kreisel die 2. Ausfahrt nach links in die Martin-Dietrich-Allee (früher Gartenstraße) nehmen.
Bemerkungen & Hinweise
Stellplatz ist ganzjährig nutzbar.
GPS-Koordinaten
48°57'01.2"N 9°27'10.9"E
Gebühren
Kostenlos
Anzahl der Stellplätze
4
Umweltzone
nein
Untergrund
Sand/Splitt
Lage
Ausgewiesene Stellplätze neben dem Parkplatz am Familienbad.
Ausstattung
• Frischwasser 1 Euro/80 Liter
• Entsorgung Grauwasser
• Entsorgung Chemie-WC
Freizeitangebote
• Besuch der Murrbäder Backnang „Wonnemar"
• Historische Stadtführungen
Sehenswürdigkeiten i.d. Umgebung
• Kalanag-Museum
• Schmiedemuseum
• Rundfunkmuseum
• Manfred von Ardenne
• Ungarndeutsche Heimatmuseum
• evangelische Stiftskirche St. Pankratius
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