Wohnmobil Atlas

Informationen zum Werterhalt von Wohnmobilen

Wertverlust bei Wohnmobilen und die richtige Lagerung

Irgendwann stellt sich die Frage: Was ist mein Wohnmobil nach all den Reisen noch wert?

Informationen zum Werterhalt von Wohnmobilen. Der Wert eines gebrauchten Wohnmobils hängt von sehr vielen Faktoren ab. Natürlich gibt es Parallelen zur Wertbestimmung eines normalen Gebrauchtwagens, denn das Alter und die zurückgelegten Kilometer stehen auch hier an erster Stelle der Bewertung. Großen Einfluss auf den Wiederverkaufswert haben auch die Kriterien Hersteller und Grundriss. Für ein Wohnmobil einer der großen Marken wird man in der Regel etwas mehr erlösen können, als für ein Fahrzeug eines kleineren oder gar No Name Herstellers. Die Art und Anzahl der Schlafplätze sowie die Funktionalität des Grundrisses sind entscheidend für die Nachfrage. Wohnmobile in klassischer Raumaufteilung mit vier Schlafmöglichkeiten für eine Familie mit zwei Kindern sind gefragter, als Modelle mit ganz individuellen Raumlösungen. Es gibt viele Aussagen zur Höhe des durchschnittlichen Wertverlustes. Zum Beispiel ca. 20 % im ersten Jahr, in den drei folgenden Jahren jeweils 10 %, dann je Jahr weitere 5 %. Das kann sicherlich als Orientierungshilfe dienen. Jedoch ist ein Wohnmobil ein Fahrzeug, das mehr als ein normaler PKW auf persönliche oder familiäre Wünsche zugeschnitten ist. Hat man das Wunsch-Fahrzeug für den richtigen Käufer, wird man einen guten Preis erzielen können. Beim Verkauf Geduld zu haben ist ein guter Weg, den Wertverlust zu minimieren.

Die Wartung, Pflege und Lagerung beeinflussen den Wiederverkaufspreis

Das erste Interesse eines möglichen Käufers gilt immer dem Motor. Technisch alles in Ordnung und dem Aufbau ist er dicht?
Nach positiven Antworten auf diese wichtigsten Fragen entscheidet der Zustand des Wohnmobils über den möglicherweise zu erzielenden Preis. Grundsätzlich gilt, je gepflegter ein Fahrzeug, desto höher der Wiederverkaufspreis. Zunächst ist jedes Wohnmobil ein Auto. Regelmäßige Wartung sollte deshalb selbstverständlich sein. Ein lückenlos geführter Servicenachweis wird immer einen sehr positiven Einfluss auf den zu erzielenden Wiederverkaufspreis haben, besonders bei hohen Kilometerständen. Der Zustand des Wohnbereiches wird immer abhängig von der Art und Intensität der Nutzung sein. Eventuelle Beeinträchtigungen durch intensives Rauchen oder mitreisende Haustiere führen in der Regel zu Wertminderungen. Ob das auch für eine lange Nutzungsdauer gilt, liegt an der Sorgfalt, mit der die Einrichtung, insbesondere die Nassbereiche, gepflegt wurden. Regelmäßige Polsterreinigung, ein Frühjahrs- und Herbstputz unabhängig von der Nutzung und kontinuierliche Belüftung wirken werterhaltend. Die Qualität des Standplatzes hat großen Einfluss auf den Zustand des Aufbaus. Lange Standzeiten unter Bäumen sollte man unbedingt vermeiden, da Laubbefall auf dem Dach und Verunreinigungen durch Vögel nicht auszuschließen sind. Das Abstellen am Rande stark befahrenen Straßen erhöht zwangsläufig die Belastung durch Staub und Abgase. Ideal, aber leider ebenso rar wie teuer ist natürlich ein Winterplatz in einer Halle. Werterhaltung durch Pflege und den richtigen Standplatz ist möglich und wird vom Käufer honoriert.

 

Informationen zum Werterhalt von Wohnmobilen2021-09-15T17:09:48+02:00

Warnwestenpflicht in Deutschland

Warnwestenpflicht in DeutschlandWarnwestenpflicht in Deutschland? Was in fast allen Ländern Europas bereits Pflicht ist, wird nun auch endlich in Deutschland gesetzlich verankert. Ab dem 01.07.2014 ist das Mitführen einer reflektierenden Warnweste in Kraftfahrzeugen Pflicht. Dies gilt für alle Pkw, Lkw und Busse, nicht aber für Wohnmobile und Motorräder. Außerdem ist dies obendrein auf die Fahrzeuge beschränkt, die in Deutschland zugelassen sind. Wird ein Fahrzeugführer nach dem 01.07.2014 im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten und führt diese Warnweste nicht mit, dann wird dies mit einem Bußgeld bestraft. In dieser Hinsicht wird es interessant sein, wie die Polizei bei der Überwachung der Vorschrift mit den Fahrzeugen aus dem benachbarten Ausland verfährt. Wer bislang noch keine Warnweste im Auto hat, sollte sich laut ADAC zügig eine entsprechende Weste (Europäische Norm EN 471) zulegen und mitführen.

 

Gleiches Recht für alle

Natürlich werden nun schnell wieder die Leute auf den Plan gerufen, die schon immer eine ungerechte Behandlung der einheimischen Fahrzeugführer gegenüber den Menschen aus dem Ausland, die mit ihrem Fahrzeug das Land durchqueren. Allerdings sollte dabei nicht vergessen werden, dass die Pflicht in den anderen europäischen Ländern bereits länger besteht und diese Fahrzeuge so in der Regel auch mit einer Warnweste ausgestattet sind. Wie wichtig diese Pflicht ist, lässt sich auch ganz einfach erklären. Wer mit seinem Fahrzeug nach einem Unfall oder einer Panne liegen bleibt und das Fahrzeug verlässt, bewegt sich auf einem gefährlichen Terrain. Damit die anderen Verkehrsteilnehmer die Person besser erkennen, ist das Anlegen der Warnweste mehr als nur sinnvoll.

Auf Reisen immer gut gewappnet sein

Dass in Deutschland die Pflicht nicht für Wohnmobile besteht, sollte in keinem Fall den Unmut der anderen Fahrzeugführer hervorrufen. Wohnmobile werden im Normalfall für Urlaubsreisen benutzt und kommen daher nicht so oft zum Einsatz wie die anderen unter die Pflicht fallenden Fahrzeuge. Außerdem sind Wohnmobile nur in Deutschland von dieser Pflicht befreit, im Ausland jedoch nicht. Daher wäre es ratsam, dass sich ein Wohnmobilbesitzer ebenfalls immer mit einer Warnweste ausstattet. So ist der Fahrzeugführer immer auf der sicheren Seite, wenn er mit dem Wohnmobil unterwegs ist. Auch die eigene Sicherheit ist auf diese Weise sicherlich besser gewährleistet. Im Übrigen empfiehlt es sich, nicht nur eine Warnweste im Fahrzeug mitzuführen. Im Idealfall befinden sich im Fahrzeug so viele Westen, die dann für alle Insassen ausreichen, falls diese in einer Notsituation das Fahrzeug verlassen müssen.

Warnwestenpflicht in Deutschland2021-09-15T17:11:14+02:00

Wechselkennzeichen in Deutschland

Wechselkennzeichen in Deutschland

Seit dem 16. Dezember 2011 ist es beschlossene Sache: Voraussichtlich ab Mitte 2012 können in Deutschland Wechselkennzeichen geführt werden. Dabei handelt es sich um ein Kennzeichen, das für zwei Fahrzeuge verwendet werden kann. Mit nur einer Zulassung können beide Fahrzeuge geführt werden. Verkehrsminister Ramsauer (CSU) wirbt für das Wechselkennzeichen und hatte den Dringlichkeitsantrag zu dessen Einführung vorgelegt.

Wechselkennzeichen in Deutschland

Bedingungen für Wechselkennzeichen

Ein Wechselkennzeichen kann nur für zwei Wagen derselben Fahrzeugklasse verwendet werden. So gehören beispielsweise alle Fahrzeuge zur Fahrzeugklasse M1, die für die Personenbeförderung ausgelegt sind und neben dem Fahrer maximal acht Personen befördern können. Motorräder fallen nicht in diese Klasse, wohl aber PKW und Wohnmobile. Wohnmobilbesitzer können ein- und dasselbe Kennzeichen für den PKW und das Wohnmobil benutzen. Familien können mit einem Kennzeichen zwei PKW unterschiedlicher Größe anmelden. Zudem kann man das Wechselkennzeichen für Oldtimer und andere Wagen verwenden, die selten gefahren werden.

Neben derselben Fahrzeugklasse müssen die beiden Wagen über dieselben Abmaße für Kennzeichen verfügen, damit das Wechselkennzeichen ohne Probleme ausgetauscht werden kann. Fahren kann man daher immer nur mit einem Fahrzeug.

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Sparmöglichkeiten bei der Kfz-Versicherung

Steuervergünstigungen wurden vom Gesetzgeber nicht vorgesehen, da massive Steuerausfälle befürchtet werden. Doch Autofahrer dürfen auf günstige neue Versicherungsmodelle hoffen, wenn sie zwei Fahrzeuge wechselweise mit einem Kennzeichen nutzen. Da immer nur ein Fahrzeug gefahren werden kann, erhöht sich die Fahrstrecke insgesamt nicht und damit auch nicht die Unfallwahrscheinlichkeit. Einige Versicherer haben bereits neue und günstige Tarife für Fahrzeughalter, die das Wechselkennzeichen nutzen, angekündigt. Wie die Kennzeichen sollen sie ab Mitte 2012 verfügbar sein.

Wechselkennzeichen in Deutschland2021-09-15T17:12:50+02:00

Winterreifenpflicht auch für Wohnmobile

In den letzten Wintern wurden Autofahrer durch viele Meldungen über eine Pflicht zur Nutzung von Winterreifen verunsichert. Eine explizite Winterreifenpflicht auch für Wohnmobile wurde für Deutschland jedoch gar nicht eingeführt, sondern eine Formulierung in die Straßenverkehrsordnung eingefügt, die von geeigneter Bereifung für jede Witterung handelt. Die Regelung gilt auch für Wohnmobile. Betroffen sind sogar LKW und Busse, obwohl es bisher für diese Fahrzeuge gar keine speziellen Winterreifen gab. Ab 2012 verspricht die Reifenindustrie jedoch entsprechend zu reagieren und geeignete Reifen anzubieten. Worauf ist man als Eigner eines Reisemobils nun tatsächlich festgelegt und welche Eigenschaften müssen die Reifen für den Winterbetrieb erfüllen?

Winterreifenpflicht für WohnmobileEine Winterbereifung besteht aus einem grobstolligen Profil mit großen Zwischenräumen. Sie dienen der Verdrängung von Wasser und Matsch. Für guten Grip auf Eis und Schnee sind zahlreiche kleine Einschnitte, die sogenannten Lamellen, auf der Lauffläche der Blockprofile angebracht. Sie Krallen sich mit ihren Kanten an den jeweiligen Untergrund regelrecht an. Die Gummimischung dieser Winterreifen ist an der Lauffläche mit besonderen Weichmachern behandelt. Das Material bleibt auch bei geringen Temperaturen geschmeidig und versteift nicht. Die enthaltenen Weichmacher werden nach etwa 6 Jahren durch Ausdünstung unbrauchbar. Die Reifen sollen daher nach spätestens 6 Jahren erneuert werden, selbst wenn sie noch genügend Profiltiefe besitzen. Sie verlieren durch die Verhärtung ihre gewünschten Eigenschaften. Fachleute empfehlen eine minimale Profitiefe von 4 mm als Verschleißgrenze und Signal für neue Reifen.

Auf der Fahrt mit dem Reisemobil innerhalb Europas sind Winterreifen immer eine gute Wahl. Obwohl man in Europa stets auf einheitliche Regelungen und Gesetze drängt, ist ausgerechnet auf diesem Gebiet ein enormes Durcheinander entstanden. Fast jeder europäische Mitgliedsstaat hat eine eigene oder gar keine Regelung zur Winterreifenpflicht. Viele Vorschriften ähneln sich, manchmal sind sogar Spikes erlaubt. Wer mit seinem Wohnmobil unterwegs ist, kann jedoch nicht bei jedem Grenzübertritt die Bereifung anpassen. Eine für alle Mitgliedsländer zulässige Ausrüstung ist daher für Wohnmobile sinnvoll und sollte bei jeder Reise außerhalb des Hochsommers an Bord sein. Alpenpässe sind häufig bereits im September bereits tief verschneit.

Die Bereifung muss die Kennzeichnung als M+S tragen und darüber hinaus sollte das Schneeflockensymbol vorhanden sein. So gekennzeichnete Reifen sind auf nasser Straße und winterlichen Bedingungen in ganz Europa zugelassen und wichtig für die eigene Sicherheit. Darüber hinaus sollte ein Satz Schneeketten mitgeführt werden, wenn die Reiseroute Berge beinhaltet. Schneeketten sind für zahlreiche Straßen in Österreich, Schweiz und Frankreich vorgeschrieben. Auch Deutschland hat einige solche Gebote ausgeschildert. Ohne Schneeketten dürfen diese Regionen nicht befahren werden.

Winterreifenpflicht auch für Wohnmobile2021-09-15T17:14:09+02:00

Wohnmobil unter oder über 3,5 Tonnen?

Wohnmobil unter oder über 3,5 Tonnen?

Camping mit dem eigenen Wohnmobil ist für viele die schönste Alternative, um den Urlaub zu verbringen. Es gibt verschiedene Typen von Wohnmobilen, einfache Fahrzeuge mit relativ wenig Komfort und große Fahrzeuge mit allen Extras. Grundsätzlich gilt: Je größer und besser ausgestattet das Reisemobil ist, desto teurer wird es auch. Darüber hinaus müssen sich interessierte Fahrer auch noch beim Gesamtgewicht festlegen. Wohnmobile unter 3,5 t Gesamtgewicht können mit allen Führerscheinen gefahren werden, die auch für Pkws gelten, bei Wohnmobilen mit mehr als 3,5 t Gesamtgewicht wird ein spezieller Lkw-Führerschein nötig. Eine Ausnahme bildet hier nur die alte Führerscheinklasse 3, die das Fahren von Fahrzeugen bis zu 7,5 t Gesamtgewicht erlaubt. Je nachdem, welches Gesamtgewicht gewählt wird, ergeben sich spezielle Voraussetzungen, die beachtet werden müssen.

Versicherung und Steuern bei Wohnmobilen

In der Versicherung gibt es keine Unterschiede zwischen Wohnmobilen unter 3,5 t und Wohnmobilen über 3,5 t. Die Berechnung erfolgt nach der Leistung in Kilowatt und dem Gesamtneuwert des Reisemobils. Allerdings sind größere Wohnmobile in der Regel etwas stärker motorisiert und natürlich auch teurer, sodass ein Wohnmobil mit mehr als 3,5 t Gesamtgewicht meistens etwas teurer ist als ein kleines Modell. Die Besteuerung ist grundsätzlich erst einmal gleich, je 200 kg Gewicht werden 10 € Steuern fällig. Wiegt das Wohnmobil aber zwischen 5 t und 12 t und erfüllt maximal die Abgasnorm S1, werden 15 € je 200 kg Gewicht fällig. Gerade ältere Wohnmobile sind daher teurer als neuere und kleinere Modelle mit einem Gewicht von weniger als 5 t.

Überprüfungen bei Reisemobilen

Bei einem Reisemobil mit weniger als 3,5 t Gesamtgewicht gelten für den TÜV dieselben Regeln wie für Pkws. Neufahrzeuge müssen das erste Mal nach drei Jahren zum TÜV, danach muss die Plakette alle zwei Jahre erneuert werden. Wohnmobile mit mehr als 3,5 t zulässiger Gesamtmasse müssen grundsätzlich alle zwei Jahre zum TÜV, ab dem siebten Jahr der Zulassung ist sogar ein jährlicher Besuch Pflicht. Die Prüfung der Gasanlage steht bei allen Wohnmobile alle zwei Jahre an.

Verkehrsregeln, Bußgelder und Maut

Bei den Verkehrsregeln gibt es die größten Unterschiede, Wohnmobile mit mehr als 3,5 t Gesamtgewicht müssen das Tempolimit für Lkw auf Autobahnen einhalten, ebenso die Überholverbote die für Lkw gelten. Zusätzlich dürfen einige Straßen aufgrund von Einfahrverboten nicht befahren werden. Bei verhängten Bußgeldern werden für große Reisemobile höhere Sätze veranschlagt, zu hohe Geschwindigkeit wird also deutlich teurer. Auf mautpflichtigen Straßen werden Reisemobile mit weniger als 3,5 t Gesamtgewicht in der Regel wie normale Pkw behandelt, während für schwerere Wohnmobile die entsprechende Lkw-Maut fällig wird. Zum Teil werden dafür zusätzlich auch spezielle Geräte benötigt, die in der Anschaffung zusätzlich Geld kosten.

Fazit

Letztendlich bleibt es natürlich jedem selbst überlassen, wie groß das eigene Wohnmobil werden soll. Modelle mit bis zu 3,5 t Gesamtgewicht sind insgesamt in den Folgekosten günstiger und außerdem flexibler, da nicht so viele Beschränkungen auf der Straße beachtet werden müssen. Sie bieten dafür aber nicht unbedingt den Komfort, den ein großes Reisemobil mit mehr als 3,5 t Gesamtgewicht ermöglicht.

Wohnmobil unter oder über 3,5 Tonnen?2021-09-15T17:15:05+02:00

Ver- und Entsorgung Stationen

Ver- und Entsorgung Stationen in Deutschland

Eine Reise mit dem Wohnmobil bietet sehr viel Komfort und Freiheit, da jeden Tag ein neues Ziel angefahren werden kann und dank Ausstattung mit eigener Dusche und Toilette ist es quasi ein Hotel auf Rädern. Allerdings muss ein Wohnmobil von Zeit zu Zeit nicht nur mit Benzin, sondern auch mit Frischwasser versorgt werden. Zusätzlich sollte das Abwasser und der Inhalt der Bordtoilette entleert werden. Dafür gibt es die sogenannten Ver-und Entsorgungsstationen (VE Stationen). Der Name bezieht sich auf die Versorgung mit frischem Wasser ebenso wie die Entsorgung von Abwasser.

Ein Wohnmobil besitzt normalerweise mindestens einen Frischwassertank, der Küche, Dusche und Toilette versorgt und einen Abwassertank, der das benutzte Wasser auffängt. Idealerweise besitzt es einen separaten, dritten Tank für die Toilette, sodass Grauwasser (aus Küche und Dusche) und Schwarzwasser (aus der Toilette) getrennt entsorgt werden.

Benutzung

Ver-und Entsorgungsstationen finden sich auf fast allen Campingplätzen in irgendeiner Form, von einem einfachen Gulli und Wasserhahn bis hin zu industriell gefertigten Stationen. Die Stationen verfügen normalerweise über einen Wasserhahn für das Auftanken von Frischwasser und einem Einlauftrichter für die Abwässer. Inzwischen haben viele Stationen auch einen zweiten Wasserhahn für das Ausspülen der Tanks. Für die Frischwasserabnahme benutzt man aus hygienischen Gründen am Besten den eigenen mitgeführten Schlauch.

Kosten

Fast alle VE Stationen sind selbst zu bedienen und haben daher einen Münzprüfer. Der Preis beträgt meist 1-2 Euro fürs frische Wasser, je nach Station und Platz kann dies unterschiedlich sein. Die Entsorgung der Abwasser ist oft kostenlos, da es besser ist, Abwasser an solchen Stationen zu entsorgen, als sie einfach in die Natur zu kippen.

Wie oft sollte man entleeren?

Dies hängt sehr von der Anzahl der Reisenden und der Benutzung von Toilette und Bad ab. Ebenso spielt die Menge an Chemie, die benutzt wird und die Empfindlichkeit der Nase eine große Rolle. Auch der Bedarf an Frischwasser hängt natürlich vom Verbrauch ab, wird mehrmals am Tag geduscht muss eher nachgefüllt werden.

Der Vorteil der Ver-und Entsorgungsstationen liegt in ihrer einfachen Handhabung und der fachgerechten Entsorgung von verschmutzendem Abwasser. Außerdem bieten sie eine preiswerte Versorgung mit Frischwasser für Wohnmobilreisende. Im Internet lassen sich viele Auflistungen von Campingplätzen in Deutschland finden, die meisten erwähnen Details zu den Örtlichkeiten, inklusive Art der Ver-und Entsorgungstation. Auch an manchen Tankstellen, Wohnmobilhändlern oder sogar Kläranlagen zu finden sind sie inzwischen zu finden.

Ver- und Entsorgung Stationen2021-09-15T17:16:20+02:00

Verkehrzeichen und Vorschriften in Deutschland

Für Wohnmobile gelten die Vorschriften über den ruhenden Verkehr der Straßenverkehrsordnung StVO, § 12 – Halten und Parken und § 13 – Einrichtungen zur Überwachung der Parkzeit mit Parkuhr oder Parkscheinautomat. Das Parken allgemein ist bundesrechtlich geregelt. Wohnmobile sind verkehrsrechtlich keine Pkw und werden  im Fahrzeugschein zu den sonstigen Kraftfahrzeugen eingetragen. Sofern ein Wohnmobil verkehrsrechtlich als solches zugelassen ist, darf es grundsätzlich auf allen Parkplätzen geparkt werden.


Zeichen 257 Durch das Zeichen 1048-17 wird das Parken von Wohnmobile ausdrücklich gestattet

Zeichen 315 Bezieht sich auf alle Kraftfahrzeuge über 3,5 t, also nicht nur auf Lkw.

Für Fahrer mit Wohnmobilen bis einschließlich 3,5 t verbleibt demnach nur die Suche nach anderen Parkmöglichkeiten, sofern die Straßenverkehrsbehörde nicht eine Parkregelung mit dem Zusatzzeichen 1048-17 StVO (Piktogramm für Wohnmobile) getroffen hat.

Wohnmobile dürfen im Rahmen der Verkehrsvorschriften auch für längere Zeit im öffentlichen Verkehrsraum geparkt werden. Sofern hierfür an bestimmten Örtlichkeiten ein Erfordernis besteht, kann die Straßenverkehrsbehörde regelnd eingreifen und das Zusatzzeichen mit dem Piktogramm für Wohnmobile anordnen.

Nicht nur für Deutschland gelten die beschriebenen Grundsätze, sondern auch für die meisten anderen Staaten in Europa. Hier weichen viele Einzelvorschriften wie die zur erlaubten Höchstgeschwindigkeit erheblich von den deutschen ab. Deshalb sollte man sich vor Reisen in andere Länder über die dortigen Verkehrsbestimmungen zu informieren.

Die wichtigsten Zeichen für Wohnmobile

 

Durchfahren für Wohnmobile über 3,5t verboten  Sperrt Straßen für Wohnmobile über 3,5 Tonnen, unter 3,5 t dürfen weiterfahren

Überholverbot für Wohnmobile  Das Zeichen 257 verbietet Wohnmobilen über 3,5 Tonnen das Überholen.

Parken auf Gehwegen  Das Zeichen 315 erlaubt auch das Parken auf Gehwegen für Wohnmobile bis zu 2,8 t

Zeichen 315 und Zeichen 1048-17  Hier ist das Parken erlaubt durch das Zeichen 314 und dem Zusatzzeichen 1048-17

Wohnmobile über 3,5 Tonnen in geschlossenen Ortschaften am Straßenrand abgestellt, müssen sie bei Dunkelheit stets mit eigener Lichtquelle oder mit Parkwarntafeln kenntlich gemacht werden.

Tempolimits für Wohnmobile

Wie schnell darf ich mit meinem Wohnmobil fahren und welche Verkehrszeichen gehen mich besonders an? Bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen greifen im wesentlichen dieselben Vorgaben wie für ein Pkw. Bei Wohnmobile bis zu 7,5 Tonnen sind den entsprechenden Fahrzeugen gleichgestellt und damit an weitergehende Einschränkungen gebunden.

  • Innerhalb geschlossener Ortschaften: Generell 50 km/h sofern nichts anderes angegeben
  • Wohnmobile bis 3,5 t ohne Anhänger: keine Geschwindigkeitsbeschränkung
  • Wohnmobile bis 3,5 t mit Anhänger: max. 80 km/h
  • Wohnmobile über 3,5 t bis 7,5 t ohne Hänger: 80 km/h
  • Wohnmobile über 7,5 t mit Hänger: 80 km/h auf Autobahnen und 60 km/h auf Landstraßen

Promillegrenze 0,5 ‰, bei Fahranfängern unter 21 Jahren 0,0 ‰

Umweltzonen

In der Straßenverkehrsordnung wurden für Umweltzonen folgende Verkehrszeichen geschaffen:

Zeichen 315   Beginn der Umweltzone

Zeichen 315     Plakettenzuordnung für PKW, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge

Zeichen 315   Ende der Umweltzone, weitere Infos finden Sie hier

Verkehrzeichen und Vorschriften in Deutschland2021-09-15T17:18:35+02:00

Urlaub im Wohnmobil

Der vorteilhafte Urlaub im Wohnmobil

Wer seinen Urlaub im Wohnmobil verbringen möchte, trifft keine schlechte Wahl. Er sollte sich jedoch gründlich hierzu informieren und vorbereiten. Das Verreisen mit dem Wohnmobil zeigt eine zunehmende Tendenz. Ungefähr 500.000 rollende Ferienwohnungen sind allein in Deutschland unterwegs.

Viele Freiheiten sprechen für einen Urlaub im Wohnmobil

Der Ferienort steht noch nicht fest, da ist die Unterkunft schon gesichert: Wer die Urlaubsreise im Wohnmobil verbringen kann, ist gleich mehrfach im Vorteil. Zum einen entfällt die Problematik, rechtzeitig eine geeignete Unterkunft verbindlich buchen zu müssen. Zum anderen bleibt es immer die persönliche freie Entscheidung, zu welchem Zeitpunkt und für welche Dauer ein Urlaubsort ausgewählt und aufgesucht werden soll. Auf kurzfristig auftretende Hinderungsgründe kann bei einem vorgesehenen Urlaub im Wohnmobil flexibler reagiert werden.

Reisevorbereitungen gewährleisten einen störungsfreien Urlaub

In allen Urlaubsregionen stehen zahlreiche Wohnmobilstellplätze zur Verfügung, die den Anforderungen an Sicherheit und hilfreicher Logistik entsprechen. Ausführliche Informationen zu diesen geeigneten Plätzen können schnell und zuverlässig über professionelle Anbieter in Erfahrung gebracht werden. Im Rahmen der Urlaubsvorbereitung sollten diese Hinweise die Grundlage für das spätere Aufsuchen der Stellplätze liefern. Um bösen Überraschungen beim Urlaub im Wohnmobil vorzubeugen, bietet es sich an, möglichen Pannen durch die Mitnahme von Ersatzteilen und Zubehör zu begegnen. Vor allem im Ausland ist die schnelle Verfügbarkeit von Ersatzteilen oftmals nicht gewährleistet.

Als sinnvoll haben sich folgende Produkte erwiesen:

  • Ersatzbirnen für die Beleuchtungseinrichtungen
  • Verlängerungskabel
  • Stromprüfer
  • Reserveladegerät für die Batterie
  • CEE-Stecker und CEE-Kupplung
  • Sicherungen
  • Keilriemen
  • Bremsscheiben
  • Motoröl
  • Kühlflüssigkeit

Der Wunsch nach einem Urlaub im Wohnmobil führt zu ständig neuen Modellversionen Die persönlichen Ansprüche bestimmen die Größe und Ausstattung eines Wohnmobils. Auf dem Markt befinden sich mittlerweile viele kompakte Modelle, bei denen die Zweckmäßigkeit und Finanzierbarkeit im Vordergrund steht. Für den schnellen und sicheren Fahrzeugankauf bieten sich  TÜV-zertifizierte Unternehmen an.

Urlaub im Wohnmobil2021-09-15T17:24:06+02:00

Reisemobilhersteller von A – Z

In der Liste finden Sie die meisten am deutschen und internationalen Markt vertretenen Reise- und Reisemobilhersteller von A – Z. Vermissen Sie kennen noch einen Hersteller, der in der Liste fehlt oder die Links sind nicht mehr aktuell? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns eine kurze Nachricht zukommen lassen würden

Reisemobilhersteller
www.adria-mobil.com
Reisemobilhersteller
www.arcacamper.it
Reisemobilhersteller
www.autostar.fr
Reisemobilhersteller
www.bavaria-camping-car.com
Reisemobilhersteller
www.benimar.com.es
Reisemobilhersteller
www.buerstner.com
Reisemobilhersteller
www.carado.de
Reisemobilhersteller
www.carthago.com
Reisemobilhersteller
www.challenger.tm.fr
Reisemobilhersteller
www.chausson.tm.fr
Reisemobilhersteller
www.caravansinternational.it
Reisemobilhersteller
www.cityvan.fr
Reisemobilhersteller
www.dethleffs.de
Reisemobilhersteller
www.elnagh.com
Reisemobilhersteller
www.euramobil.de
Reisemobilhersteller
www.fleurette.fr
Reisemobilhersteller
www.frankia.de
Reisemobilhersteller
www.hobby-caravan.de
Reisemobilhersteller
www.hymer.com
Reisemobilhersteller
www.itineo.com
Reisemobilhersteller
www.jointcampingcar.com
Reisemobilhersteller
www.kabe.se/motorhomes
Reisemobilhersteller
www.karmann-mobil.de
Reisemobilhersteller
www.knaus.de
Reisemobilhersteller
www.laika.it
Reisemobilhersteller
www.lastrada-mobile.de
Reisemobilhersteller
www.lmc-caravan.de
Reisemobilhersteller
www.mclouis.com
Reisemobilhersteller
www.mobilvetta.it
Reisemobilhersteller
www.groupepilotemooveo.info
Reisemobilhersteller
www.niesmann.de
Reisemobilhersteller
www.pilote.fr
Reisemobilhersteller
www.placamper.it
Reisemobilhersteller
www.poessl-mobile.de
Reisemobilhersteller
www.rapido.fr
Reisemobilhersteller
www.rimor.it
Reisemobilhersteller
www.rollerteam.it
Reisemobilhersteller
www.sunlight-caravaning.de
Reisemobilhersteller
www.tec-caravan.de
Reisemobilhersteller
www.weinsberg.com
Reisemobilhersteller
www.westfalia-van.de
Reisemobilhersteller
www.wingamm.com

 

Vermissen Sie einen Hersteller? Sind Links nicht mehr aktuell?
Bitte benutzen Sie unser Kontaktformular. Vielen Dank!

Reisemobilhersteller von A – Z2021-09-15T17:28:42+02:00

Umrechnung von Geo-Koordinaten

Geografische Daten sind eine große Hilfe, wenn es darum geht, einen Stellplatz ohne eine Postadresse zu finden, aber auch für Geocaching das mittlerweile ein grenzüberschreitendes Hobby für die Moderne Art der Schatzsuche ist. Die gängigen Formate für Geo-Koordinaten sind (Grad° Minuten‘ Sekunden“), (Dezimalgrad) und (Grad° Dezimalminuten).

Koordinatenschreibweisen

Das Umrechnung von Geo-Koordinaten kann von Vorteil sein. Verschiedene GPS-Geräte liefern verschiedene Formate, die hier ineinander umgerechnet werden können. Die wenigen Navigationssysteme, welche diese Koordinaten auf Grundlage des Kartensytems WGS 84 als Ziel akzeptieren, verlangen ein bestimmtes Eingabeformat, das nicht immer zur Hand ist. Bitte in ein Feld einen kompletten Ausdruck eingeben und auf Umrechnen klicken. Die Gradzahl muss mit angegeben werden. Es muss auf ein richtiges Eingabeformat geachtet werden.

Alle Berechnungen sind natürlich ohne Gewähr.

Grad, Minuten, Sekunden

z.B. N 52° 31' 14.941" O 13° 24' 34.020"

Dezimalgrad

z.B. 52.520817 13.40945

Grad, Dezimalminuten

z.B. N 52° 31.249 E 13° 24.567

Entfernung zwischen zwei Punkten

Hier können Sie die Entfernung zwischen zwei Punkten berechnen, hierzu geben Sie die beiden Punkte in Dezimalgrad an. Die Berechnung ist eine Schätzung, die ziemlich korrekte Ergebnisse bei Entfernungen bis zu ein paar hundert Kilometern liefert. Ganz genau kann die Entfernungsberechnung nicht sein, da die Erde keine perfekte Kugel ist.

Entfernung der Punkte voneinander in:

Originalscript zur Umrechnung von Geo-Koordinaten

Umrechnung von Geo-Koordinaten2021-09-15T17:34:27+02:00

Umweltzonen in Deutschland

Sperrzone für ältere Wohnmobile

Umweltzonen in Deutschland werden in immer mehr Städte, aber auch europaweit eingerichtet. In diesen dürfen nur Pkws mit grüner beziehungsweise teilweise auch mit gelber Plakette fahren. Dies gilt auch für die Wohnmobile und Reisemobile.

Wie kommt man an eine grüne Umweltplakette?

Sperrzone für ältere WohnmobileFür Besitzer älterer Wohnmobile, deren Caravan in einer dieser Städte zugelassen wurde oder aber die vermehrt in diese Städte reisen, lohnt es sich, das eigene Fahrzeug von einer Fachwerkstatt umrüsten zu lassen. Dies ist jedoch nicht bei jedem Modell möglich. Deshalb sollten Sie Ihre Fachwerkstatt aufsuchen, die sich darüber direkt beim Hersteller Ihres Wohn- oder Reisemobiles informieren kann. Die Möglichkeit des Umrüstens hängt unter anderem von der Leistung und der Motorisierung des Fahrzeuges ab.

Umrüstungskosten

Die Umrüstung kostet Sie zwischen 1.000 Euro bei einem einfachen Filter bis zu circa 3.300 Euro, wenn Sie ein komplexeres Modell benötigen. Der Staat beteiligt sich unter Umständen mit bis zu 300 Euro an den Umrüstungskosten. Diese Möglichkeit besteht aber nur bis zum Ende des Jahres 2011, danach wird dieses Programm wahrscheinlich nicht neu aufgelegt. Gerade deshalb sollten Sie sich in diesem Jahr für eine Umrüstung entscheiden.

Wer sein Wohnmobil in den nächsten Monaten oder Jahren verkaufen möchte, sollte es unbedingt mit einem Rußfilter ausstatten lassen. Dies hebt den Wiederverkaufswert enorm an, denn der neue Besitzer wird darauf achten. Er möchte sich nicht Gedanken darüber machen müssen, ob er mit seinem neuen Wohnmobil in diese oder jene Stadt reisen kann oder nicht.

Ausnahmen von der Regelung

Ausnahmen gibt es durchaus. Wer in einer Stadt wohnt, die eine Umweltzone eingerichtet hat, kann unter besonderen Voraussetzungen bei der Verwaltung eine Sondergenehmigung beantragen, die aber auch mit einigen Kosten zu Buche schlägt. So haben zum Beispiel gehbehinderte Menschen die Möglichkeit, wenn sie Ihren Behindertenausweis hinter die Windschutzscheibe legen, ohne Probleme in den Umweltzonen zu fahren. Führt eine Autobahn durch eine Umweltzone, so darf diese selbstverständlich von allen Autofahrern auch ohne grüne Umweltplakette genutzt werden.
Auch wer sich eine Umrüstung des Reisemobiles finanziell nicht leisten kann, sollte versuchen, unter Offenlegung seiner finanziellen Verhältnisse eine Ausnahme zu beantragen. Diese gilt dann aber nur für die jeweilige Stadt, in der das Fahrzeug angemeldet ist. Generell dürfte es aber relativ schwierig sein, diese Ausnahme zu erhalten, da Reisemobile durchaus als Luxusgut gezählt werden. Haben Sie kein zweites Fahrzeug zur Verfügung, könnte es aber mit der Ausnahmeregelung klappen.

Folgen der Nichteinhaltung der Umweltzone

Wer unberechtigt in einer Umweltzone aufhält beziehungsweise dort parkt, muss mit einer Geldstrafe von mindestens 30 Euro und einem Punkt im Verkehrsregister in Flensburg rechnen. Hat man schon ein paar Punkte in Flensburg, so kann dies durchaus zum Führerscheinentzug führen.

Überlegen Sie sich bitte deshalb genau, ob Sie eine Umweltplakette benötigen oder ob Sie auch weiterhin darauf verzichten können. Natürlich können Sie die Umrüstung jederzeit nachholen, aber ab dem nächsten Jahr dann eben ohne finanzielle Unterstützung durch den Staat.
Auf der Homepage vom Bundesumweltamt informiert die Umweltbehörde ausführlich über bestehende und geplante Umweltzonen in Deutschland.

Umweltzonen in Deutschland2021-09-15T17:53:50+02:00

Überfälle auf Camper

Wer in den Urlaub fährt möchte meist ganz in Ruhe und friedlich entspannen, doch es ist auch immer ein gewisses Risiko mit an Bord. Überfälle auf Camper und welche Gefahren es gibt und wie Sie diese auf ein Minimum reduzieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ablauf der Überfälle

Egal ob in Deutschland oder im Ausland, in den meisten Fällen schlugen die Täter in der Nacht zu. Sie hatten es auf Wohnwagen sowie Wohnmobile abgesehen, überwiegend mit deutschen Kennzeichen, die auf Autobahnraststätten an nicht frei einzusehenden Flächen – sprich hinter Büschen oder Bäumen – abgestellt waren. Mit einem bestimmten Betäubungsgas wurden die Opfer im Schlaf außer Gefecht gesetzt und anschließend haben die Täter die meist ohnehin nicht sehr sicheren Türschlösser aufgebrochen und dann sämtliche Wertsachen entwendet. Am Morgen klagten die Ausgeraubten über ein flaues Gefühl im Magen und Kopfschmerzen, was auf das Gas zurückgeführt wird. Es gibt aber auch eine andere Seite der Medaille. So hat beispielsweise die deutsche Polizei keine Anzeichen dafür gefunden, dass ein Betäubungsgas eingesetzt worden sein soll. Fakt ist, dass die Überfälle stattfinden und die Opfer nichts davon mitbekommen – sei es weil sie betäubt oder durch ihre Erschöpfung einfach nur so tief im Schlaf sind – und etwas dagegen unternommen werden muss. Durch einfache Tricks, wissenswerte Informationen und gewisse Vorkehrungen können Sie den ersten Schritt zur Gegenwehr einleiten.

Schutzmaßnahmen vor Überfällen

Mit einigen Grundsatzregeln können Sie das Eindringen von Fremden in Ihr Reich, wie Wohnwagen oder Wohnmobil, verhindern. Wenn ein Übernachtungshalt eingelegt wird und Sie sich für eine Autobahnraststätte entschieden haben, achten Sie darauf, dass diese möglichst überwacht wird. Ist dies nicht gegeben, versuchen Sie möglichst nah an den vorhandenen Gebäuden zu parken und auf keine Fall an einem abgelegenen Platz oder hinter Büschen. Ist also ein akzeptabler Stellplatz gefunden, ist die erste Grundvoraussetzung gegen einen Überfall gegeben. Wenn die Täter sich trotz des vermeintlich sicheren Parkplatzes nicht von ihrem Vorhaben abbringen lassen, sollten Sie darauf achten, dass diese keinen Zutritt in Ihr Fahrzeug erlangen können. Schließen Sie die Fenster und verschließen Sie die Tür, zusätzlich kann diese beispielsweise mit einem Spanngurt am Sitz gegen ein Öffnen verstärken werden. Sollten die Täter trotz dieser Tricks nun aber doch ins Innere gelangen gibt es nur noch eins: Es ist grundsätzlich gar nicht erst möglich, dass Ihnen Wertsachen gestohlen werden, wenn Sie diese einfach von vornherein nicht mit sich führen. Wozu auch Laptop und Co. mit in den Urlaub nehmen? Man kommt ja doch nur in Versuchung daran zu arbeiten, dabei wollen Sie mit dem Urlaub doch gerade von der Arbeit Abstand nehmen. Unvermeidliche Wertsachen wie Mobiltelefon oder Bargeld müssen natürlich mit, aber auch diese können Sie vor dem Verlust schützen. Lassen Sie solche Gegenstände nicht offen auf dem Tisch liegen und verstecken Sie das Portemonnaie nah bei sich, beispielsweise unter dem Kopfkissen oder der Matratze. Elektronische Geräte, welche dem Gewicht nicht unbedingt standhalten, können – wenn vorhanden – im Bettkasten untergebracht werden. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen führen Sie einen kleinen Safe mit im Wohnmobil und verschließen die wichtigen und wertvollen Utensilien darin.

Das Leben hat Vorrang

Ob Sie diese Regeln nun befolgt haben oder nicht, eins gilt immer: Werden Sie Opfer eines Überfalls sollten Sie Ihre Wertsachen auf keinen Fall mit Ihrem Leben schützen. Es ist in jedem Fall besser die Gegenstände raus zugeben, anstatt ein Risiko dafür einzugehen. Ihr Hab und Gut ist ersetzbar, Ihr Leben nicht.

Überfälle auf Camper2021-09-15T18:01:56+02:00
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