Wohnmobil Atlas

Überfälle auf Camper

Die Polizei warnt vor Überfälle auf Camper

Wer in den Urlaub fährt möchte meist ganz in Ruhe und friedlich entspannen, doch es ist auch immer ein gewisses Risiko mit an Bord. Überfälle auf Camper und welche Gefahren es gibt und wie Sie diese auf ein Minimum reduzieren können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ablauf der Überfälle auf Camper

Egal ob in Deutschland oder im Ausland, in den meisten Fällen schlugen die Täter in der Nacht zu. Sie hatten es auf Wohnwagen sowie Wohnmobile abgesehen, überwiegend mit deutschen Kennzeichen, die auf Autobahnraststätten an nicht frei einzusehenden Flächen – sprich hinter Büschen oder Bäumen – abgestellt waren.

Mit einem bestimmten Betäubungsgas (*) wurden die Opfer im Schlaf außer Gefecht gesetzt und anschließend haben die Täter die meist ohnehin nicht sehr sicheren Türschlösser aufgebrochen und dann sämtliche Wertsachen entwendet. Am Morgen klagten die Ausgeraubten über ein flaues Gefühl im Magen und Kopfschmerzen, was auf das Gas zurückgeführt wird. Es gibt aber auch eine andere Seite der Medaille. So hat beispielsweise die deutsche Polizei keine Anzeichen dafür gefunden, dass ein Betäubungsgas (*) eingesetzt worden sein soll.

Fakt ist, dass die Überfälle auf Camper stattfinden und die Opfer nichts davon mitbekommen – sei es weil sie betäubt oder durch ihre Erschöpfung einfach nur so tief im Schlaf sind – und etwas dagegen unternommen werden muss. Durch einfache Tricks, wissenswerte Informationen und gewisse Vorkehrungen können Sie den ersten Schritt zur Gegenwehr einleiten.

Schutzmaßnahmen vor Überfällen

Mit einigen Grundsatzregeln können Sie das Eindringen von Fremden in Ihr Reich, wie Wohnwagen oder Wohnmobil, verhindern. Wenn ein Übernachtunghalt eingelegt wird und Sie sich für eine Autobahnraststätte entschieden haben, achten Sie darauf, dass diese möglichst überwacht wird. Ist dies nicht gegeben, versuchen Sie möglichst nah an den vorhandenen Gebäuden zu parken und auf keine Fall an einem abgelegenen Platz oder hinter Büschen zu parken..

Ist also ein akzeptabler Stellplatz gefunden, ist die erste Grundvoraussetzung gegen einen Überfall gegeben. Wenn die Täter sich trotz des vermeintlich sicheren Parkplatzes nicht von ihrem Vorhaben abbringen lassen, sollten Sie darauf achten, dass diese keinen Zutritt in Ihr Fahrzeug erlangen können. Schließen Sie die Fenster und verschließen Sie die Tür, zusätzlich kann diese beispielsweise mit einem Spanngurt am Sitz gegen ein Öffnen verstärken werden.

Sollten die Täter trotz dieser Tricks nun aber doch ins Innere gelangen gibt es nur noch eins: Es ist grundsätzlich gar nicht erst möglich, dass Ihnen Wertsachen gestohlen werden, wenn Sie diese einfach von vornherein nicht mit sich führen. Wozu auch Laptop und Co. mit in den Urlaub nehmen? Man kommt ja doch nur in Versuchung daran zu arbeiten, dabei wollen Sie mit dem Urlaub doch gerade von der Arbeit Abstand nehmen. Unvermeidliche Wertsachen wie Mobiltelefon oder Bargeld müssen natürlich mit, aber auch diese können Sie vor dem Verlust schützen.

Überfälle auf Camper

Lassen Sie solche Gegenstände nicht offen auf dem Tisch liegen und verstecken Sie das Portemonnaie nah bei sich, beispielsweise unter dem Kopfkissen oder der Matratze. Elektronische Geräte, welche dem Gewicht nicht unbedingt standhalten, können – wenn vorhanden – im Bettkasten untergebracht werden. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen führen Sie einen kleinen Safe (*) mit im Wohnmobil und verschließen die wichtigen und wertvollen Utensilien darin.

Das Leben hat Vorrang

Ob Sie diese Regeln nun befolgt haben oder nicht, eins gilt immer: Werden Sie Opfer eines Überfalls sollten Sie Ihre Wertsachen auf keinen Fall mit Ihrem Leben schützen. Es ist in jedem Fall besser die Gegenstände raus zugeben, anstatt ein Risiko dafür einzugehen. Ihr Hab und Gut ist ersetzbar, Ihr Leben nicht.


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Überfälle auf Camper2022-02-19T21:40:39+01:00

TÜV-Prüfung beim Wohnmobil

TÜV-Prüfung Wohnmobilen und Fristen

Wie auch bei herkömmlichen PKW gilt für Wohnmobilhalter die Pflicht, die Haupt- und Abgasuntersuchung beim TÜV in regelmäßigen Abständen durchführen zu lassen, um zum Betrieb des Fahrzeugs im Straßenverkehr berechtigt zu sein und die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. TÜV-Prüfung und Fristen bei Wohnmobilen müssen eingehalten werden.

Tüv-Prüfung Wohnmobil

Grundsätzliche Fristen und Regelungen

Nach den gesetzlichen Reglungen sind die Halter von zulassungspflichtigen Fahrzeugen gem. §29 StVZO verpflichtet in regelmäßigen Abständen die Hauptuntersuchung und die Teiluntersuchung Abgas durchzuführen. Wie auch bei PKW gelten für Wohnmobile bestimmte Fristen, innerhalb derer der Wohnmobilhalter sein Fahrzeug beim TÜV vorzuführen hat. Die genaue Frist bestimmt sich dabei nach dem Gewicht des Fahrzeugs.

Bei Wohnmobile

  • bis 3,5 t beträgt die Frist 36 Monate bis zur ersten Untersuchung, danach gilt die Frist von 24 Monaten
  • Bei einem Gewicht über 3,5 t bis 7,5 t ist die Frist bis zur ersten Haupt- und Abgasuntersuchung 24 Monate und danach für jede Prüfung ebenso 24 Monate. Zudem gilt für Fahrzeuge ab dem 6. Jahr die Frist von 12 Monaten zwischen den einzelnen Untersuchungsterminen
  • Wohnmobile mit einem Gewicht von über 7,5 t sind nach 12 Monaten zur ersten Untersuchung vorzuführen und im Anschluss ebenso innerhalb von 12 Monaten erneut zu überprüfen.
  • Zudem ist noch die Besonderheit von Wohnmobilen über 3,5 t Gesamtgewicht und Dieselmotor zu beachten, dass bei diesen alle 12 Monate die Abgasuntersuchung durchzuführen ist.

Bei Wohnmobilen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 t ist die bisher geforderte Sicherheitsprüfung weggefallen, sodass angebrachte SP-Schilder und Prüfmarken von den Wohnmobilen entfernt werden können.

Neuerungen seit dem 01.07.2013

Seit dem 01.07.2013 haben sich für die Haupt- und Abgasuntersuchung beim TÜV diverse Regelungen geändert, die auch für Wohnmobilhalter relevant sind:

  • Die Fälligkeitsdatierung wurde aufgehoben. Das bedeutet konkret, dass bei verspäteter Vorführung des Fahrzeugs zur Hauptuntersuchung die Frist ab dem Monat der tatsächlichen Vorführung zu laufen beginnt. Vormals hatte die Frist im Rahmen der Rückdatierung ab dem Monat zu laufen begonnen, in dem die Hauptuntersuchung hätte stattfinden müssen.
  • Ergänzungsuntersuchung bei Verspätung: Wird die Frist zur Untersuchung durch den Fahrzeughalter um mehr als zwei Monate überzogen, muss eine Ergänzungsuntersuchung durchgeführt werden. Diesen erhöhten Aufwand muss der Kunde mit dem 1,2-fachen der üblichen Gebühr bezahlen
  • Probefahrt: Zukünftig sind die Prüfer verpflichtet eine Probefahrt mit dem Fahrzeug durchzuführen, um erste Untersuchungspunkte der Prüfung abdecken zu können und bestimmte Fahrzeugeinrichtungen zu überprüfen
  • Reduzierter Ermessensspielraum beim Prüfer: Künftig wird durch den eingeführten Mangelbaum mit einer 4000 Punkte umfassenden Liste geprüft, die für jeden Fahrzeugtyp feste Mängel und deren Einstufungsmöglichkeiten vorgibt, sodass der Prüfer nicht mehr den Entscheidungsspielraum besitzt wie vormals

 

Wohnmobil Atlas wünscht Ihnen allzeit eine angenehme Fahrt!

TÜV-Prüfung beim Wohnmobil2022-02-20T14:24:18+01:00

Sat-Empfang im Wohnmobil

Analogabschaltung bei Satelliten Empfang

Sat-Empfang im Wohnmobil ist eine feine Sache. Wer mit dem Reisemobil oder Wohnmobil unterwegs ist, muss mit eigenem Satelliten-Empfang über eine entsprechende Empfangsanlage nicht auf deutsches Fernsehen verzichten. Mit dem Satelliten-Fernseher werden über den Astra-Satelliten deutsche Sender auf der ganzen Welt verfügbar gemacht. Doch in Zukunft stehen sie nur noch als digitales Fernsehen zur Verfügung.

Das Ende des analogen Empfangs

Inzwischen wurde die analoge Empfangstechnik vom digitalen Fernsehen an Leistungsfähigkeit überholt. Die Zukunft gehört damit dem digitalen Empfang und für Fernsehsender wäre es unwirtschaftlich, dauerhaft beide Empfangsqualitäten nebeneinander anzubieten. Immer wieder gab es Diskussionen über eine mögliche Abschaltung des analogen Satellitensignals. Doch jetzt steht der Termin fest, zu dem das analoge Satelliten-TV eingestellt wird. Der 30. April ist Stichtag, an dem das analoge Signal nun endgültig abgeschaltet wird. Einige TV-Kanäle beenden ihr analoges Angebot bereits früher, einige haben es schon jetzt eingestellt. Für Besitzer einer analogen Satelliten-Empfangsanlage bedeutet das, dass sie spätestens ab dem 1. Mai 2012 keine deutschen Kanäle mehr empfangen können, egal ob öffentlich-rechtliche Sender wie ARD und ZDF oder private wie RTL und Pro7.

Muss ich nun umrüsten?

Ob die eigene Empfangsanlage analog oder bereits digital funktioniert, können Besitzer leicht herausfinden. Wer über Video-Text verfügt, kann die Seite 198 auf einem der Sender ARD, ZDF, Sat.1, Pro7 oder RTL aufrufen. Erscheint nun die „Analoge Satelliten-Abschaltung Testseite“, dann erfolgt der Satelliten-Empfang analog. Sender wie Comedy Central, VIVA oder MTV haben ihre analogen Programme bereits eingestellt. Wenn diese Sender noch empfangen werden, ist der Satelliten-Receiver (*) digitalfähig. Alternativ können Zuschauer auch den 30. April abwarten, wenn schließlich alle analogen Signale beendet werden.

Sat-Empfang im Wohnmobil – Wie rüste ich um?

Ersetzt werden muss der analoge Sat-Receiver. Ein einfacher, digitaler Satelliten-Receiver (*) ist ab circa 30 Euro zu haben. Zudem muss der LNB der Satellitenantenne (*) digitalfähig sein und muss daher eventuell ebenfalls ausgetauscht werden. Die meisten neueren LNB eigenen sich jedoch für digitalen Empfang. Ein digitalfähiger LNB überträgt rund 300 deutschsprachige TV-Kanäle. Liegt die Zahl der Kanäle deutlich darunter, könnte der LNB nicht digitalfähig sein. Der Satellitenspiegel oder die Antenne von Wohnmobil oder Reisemobil sowie der Fernseher können weiterhin verwendet werden. Natürlich bleibt Satellitenfernsehen auch in digitaler Qualität kostenfrei.

Digitales Fernsehen mit neuen Vorteilen

Wer nun von analogen auf digitalen Empfang umrüsten muss, mag sich zunächst über die notwendige Neuanschaffung ärgern. Doch das digitale Fernsehen bietet Zuschauern weit mehr als der analoge Empfang. Es werden mehr Programme empfangen. Zudem ist die Bild- und Tonqualität von digitalem Fernsehen weit höher. Es ist außerdem weniger störanfällig als analoges Fernsehen. Videotext, Informationen zur laufenden Sendung und ein elektronischer Programmführer gehören zum Angebot.

Camping Satellitenantenne inkl. FullHD DVB-S2 Receiver (*)

Wohnmobil Atlas wünscht Ihnen allzeit einen guten Empfang.


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Sat-Empfang im Wohnmobil2022-02-20T15:01:03+01:00

Steuern für Wohnmobile

Steuern für Wohnmobile

Die Steuern für Wohnmobile werden seit dem Jahr 2006 anders besteuert als zuvor, wo die Steuern nach dem Hubraum berechnet wurden. Seitdem werden sie nach dem Gewicht des Fahrzeuges und dem Schadstoffausstoß berechnet. Dies hat besonders für ältere Wohnmobile einige finanzielle Nachteile. Wohnmobile werden ja nicht tagtäglich, sondern nur für verlängerte Wochenenden oder Urlaubsreisen genutzt, sodass in der Regel auch Kfz-Steuern für mindestens einen normalen Pkw pro Wohnmobilnutzer anfallen.

Schadstoffklassen

Wohnmobile werden in insgesamt vier Schadstoffklassen eingestuft. Zur Einstufung benötigen Sie die Emissions-Schlüsselnummer beziehungsweise die Schadstoff-Schlüsselnummer. Diese finden Sie entweder bei älteren Modellen im Fahrzeugschein und bei neueren Modellen in der Zulassungsbescheinigung. Die Schadstoffklassen können Sie nach folgender Tabelle ermitteln:

Schadstoffklasse Emissions Schlüsselnummern
Wohnmobile bis 2800 kg Wohnmobile über 2800 kg
S1 11-14, 16, 18-24, 28, 29, 34, 40, 77 10-12, 30-32, 40-43, 50-53
S2 25-27, 35, 41, 49, 50-52, 71 20-22, 33, 44, 54, 60, 61
S3 30, 31, 36, 37, 42, 44-48, 67-70, 72 34, 45, 55, 70, 71
S4 32, 33, 38, 39, 43, 53-66, 73 5, 80, 81
S5 74 83, 84
EEV 75 90, 91
Sonstige 00-10, 15, 17, 88, 98 00, 01, 02, 88, 98

Wie hoch sind die Steuern für Wohnmobile?

Befindet sich Ihr Wohnmobil in der Schadstoffklasse 2 oder 3, werden bei einem Gesamtgewicht des Fahrzeuges bis 2.000 kg pro 200 kg 24 Euro an Steuern berechnet. Für jede weitere 200 kg über dem Wert von 2.000 kg kommen noch einmal 10 Euro an Wohnmobilsteuer hinzu. Die jährliche Steuerlast darf insgesamt 1.000 Euro nicht überschreiten.

Günstiger wird es für diejenigen, deren Fahrzeug in der Schadstoffklasse 4 eingruppiert ist. Dies sind meist neuere Wohnmobile. Hier fallen bis 2.000 kg Gesamtgewicht nur 16 Euro pro angefangener 200 kg an. Wenn das Wohnmobil schwerer ist, kommen noch einmal je 200 kg 10 Euro extra dazu. Hier darf die jährliche Steuerlast insgesamt 800 Euro nicht überschreiten.

Viele ältere Wohnmobile werden gar keiner Schadstoffklasse zugezählt, da sie mit keinen Katalysatoren ausgestattet sind und einen dementsprechenden Schadstoffausstoß aufweisen. Hier müssen die Besitzer eines Wohnmobiles bis 2.000 kg Eigengewicht 40 Euro pro angefangener 200 kg zahlen. Ist das Fahrzeug schwerer als 2.000 kg, wiegt aber höchstens 5.000 kg, werden 10 Euro extra pro angefangener 200 kg fällig. Bei einem Gewicht von 5.001 bis 12.000 kg beträgt der Wert 15 Euro pro angefangener 200 kg. Für Wohnmobile ab 12.001 kg Gesamtgewicht berechnet der Fiskus 25 Euro pro angefangener 200 kg. Wenn Ihr Fahrzeug also beispielsweise 12.100 kg wiegt, müssten Sie dafür 1.100 Euro Wohnmobilsteuer zahlen. Insgesamt wurde aber der zu zahlende Höchstbetrag auch hier auf 1.000 Euro begrenzt.

Wer also ein Fahrzeug mit der Schadstoffklasse 4 fährt, zahlt im Höchstfall 800 Euro an Wohnmobilsteuern. Um diesen Betrag zu erreichen, müsste das Wohnmobil aber ca. 18.000 kg Eigengewicht aufweisen. Hat das Fahrzeug nur ein Gewicht von 2.000 kg, werden gerade einmal 160 Euro an Wohnmobilsteuern fällig. Sie sehen also, dass die Besitzer neuer Wohnmobile steuerlich wesentlich günstiger gestellt sind als die Nutzer älterer Fahrzeuge.

Sinn und Zweck der steuerlichen Besserstellung ist es natürlich, dass die Nutzer älterer Wohnmobile einen steuerlichen Anreiz erhalten, auf ein neues Wohnmobil umzusteigen. In den meisten Fällen sparen die Wohnmobilbesitzer auch beim Kraftstoffverbrauch deutlich ein, was vielleicht auch manche zu der Überlegung bringt, sich ein neues Fahrzeug zuzulegen, welches zudem wesentlich umweltfreundlicher ist. Dieses dürfte auch keine Probleme in den neu eingerichteten Umweltzonen haben, die mit älteren Wohnmobilen teilweise gar nicht mehr befahren werden dürfen.

All diese Aspekte sollen Ihnen verdeutlichen, dass es sich durchaus lohnt, ein neues oder zumindest neueres Wohnmobil zu erwerben. Auch der Komfort ist in den modernere Wohnmobilen meist viel höher als in den älteren Modellen. Steigen Sie deshalb – wenn es Ihnen finanziell irgendwie möglich ist – auf ein neueres Wohnmobil um, welches – wenn möglich – der Schadstoffklasse 4 oder mindestens 2 beziehungsweise 3 entspricht. Somit können Sie schon einige Euro an Wohnmobilsteuern sparen und der Spritverbrauch dürfte auch geringer ausfallen.

Wohnmobil-Oldtimer

Für Wohnmobile mit H-Kennzeichen gilt ein pauschaler Steuersatz von 191,73 Euro je Jahr.

Steuern für Wohnmobile2022-02-19T19:11:26+01:00

Saisonkennzeichen für Oldtimer erlaubt

Oldtimer-Besitzer können ein Saisonkennzeichen beantragen

Ein Wohnmobil begleitet seinen Besitzer oft lange Zeit, manchmal ein ganzes Leben. Viele Besitzer älterer Campingvehikel bekommen allerdings die Nachteile eines älteren Fahrzeugs in Form von hohen Steuern und Durchfahrtsbeschränkungen zu spüren. Abhilfe kann hier die Beantragung eines H-Kennzeichens schaffen. Gute Nachrichten für Oldtimer-Fans: Der Bundesrat hat nun der Vergabe von Saisonkennzeichen zugestimmt – Oldtimer-Besitzer dürfen sich nun über erhebliche Steuersparnisse freuen!
Saisonkennzeichen für Oldtimer erlaubt

Saisonkennzeichen sorgt für Steuerersparnis

Saisonkennzeichen für Oldtimer erlaubt. Demnächst dürfen Oldtimer-Fahrzeuge, die ein H-Kennzeichen haben, auch mit einem Saisonkennzeichen unterwegs sein. Das heißt, dass die Fahrzeuge nur für wenige Monate angemeldet werden können. Jene Informationen wurden bereits vom „Verband der Automobilindustrie“ (kurz: VDA) mitgeteilt. Bislang war die Kombination von Saisonkennzeichen und Oldtimer-Kennzeichen unzulässig. Nun sollen aber die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften und Fahrzeug-Zulassungsverordnungen dahingehend geändert werden, sodass all jene, die ihren Oldtimer nur für wenige Monate anmelden möchten, ein Saisonkennzeichen bekommen. Ein kleiner Wehrmutstropfen: Für das Saisonkennzeichen gilt aber der normale Steuersatz, der mitunter teurer ist, da er sich an den Schadstoffausstoß orientiert.

De Rosa glaubt an ein Erfolgsmodell

Mario De Rosa ist Vorsitzender der „Initiative Kulturgut Mobilität“ und weiß, dass nun ein langjähriger Wunsch erfüllt wurde. Die Initiative – eine Lobby-Vereinigung für Oldtimer-Fahrer – setzt sich bereits seit Jahren für Saisonkennzeichen ein. „Die Leute haben nicht verstanden, warum sie das ganze Jahr für ein Fahrzeug bezahlen sollen, wenn sie es nur wenige Monate nutzen“, so De Rosa. „Ich bin mir sicher, dass sich die Saisonkennzeichen schnell verbreiten werden, sodass man von einem Erfolgsmodell sprechen kann“, ist der Vorsitzende überzeugt. Er weiß, dass Oldtimer-Besitzer nur dann mit ihren Fahrzeugen unterwegs sind, wenn auch die Jahreszeit passt. Beginnt der Herbst, werden die Oldtimer überwintert. Zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, wird das Fahrzeug aus der Garage geholt. Die KFZ-Steuer musste bislang dennoch für das gesamte Jahr bezahlt werden.

In Deutschland gibt es 350.000 angemeldete Oldtimer

Die Zahlen zeigen, dass immer mehr Menschen einen Oldtimer besitzen. 2016 waren rund 350.000 Oldtimer angemeldet – Rekord! Bislang wurden H-Kennzeichen aber nur von der KFZ-Zulassungsbehörde ausgegeben, wenn das Fahrzeug für das gesamte Jahr angemeldet wurde. Damit Besitzer ein Sonderkennzeichen erhalten, muss das Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt sein und sich in einem unverbastelten Zustand befinden. Der Steuerbetrag beläuft sich auf 191 Euro/Jahr. Das ist vor allem für jene Besitzer attraktiv, die einen hubraumstarken Klassiker fahren. Würden sie sich nicht für das H-Kennzeichen entscheiden, müssten sie eine deutlich höhere KFZ-Steuer entrichten. Zudem dürfen Fahrzeuge, die ein H-Kennzeichen haben, in die Umweltzonen der Großstädte einfahren.

Saisonkennzeichen für Oldtimer erlaubt2022-02-20T15:25:36+01:00

Reifenwechsel

Reifenwechsel – Wann ist die richtige Zeit?

Reifenwechsel

Wenn der März bereits mit Temperaturen rund um die 15 bis 20 Grad punktet, denken viele Autofahrer bereits an ihre Sommerbereifung. Dennoch ist es wichtig, dass Autofahrer nicht unvorsichtig werden und bereits Anfang März, auch wenn das Wetter mitspielt, ihre Reifen wechseln. Ein Versicherungsexperte gibt Aufschluss darüber, dass man damit nicht nur die Gefahr einer Bußgeldstrafe erhöht, sondern auch den Versicherungsschutz gefährdet.

Die „O-Regel“

Es gibt in der Straßenverkehrsordnung keinen Termin, der besagt, wann die Autofahrer schlussendlich von Winter- auf Sommerreifen umrüsten. Indirekt gibt es die „O-Regel“ – das bedeutet, die Winterreifen sind von „O“ktober bis „O“stern zu verwenden.

Der Versicherungsexperte rät jedoch zur Vorsicht. „Nur wenn die Temperaturen dauerhaft über sieben Grad liegen, ist es an der Zeit, Sommerreifen (*) zu verwenden“. Wechselt der Autofahrer zu früh, gefährdet er den Versicherungsschutz, vor allem bei Unfällen auf „eisglatter Straße“. „Man muss nicht selbst schuld sein, aber bei der falschen Bereifung erhält man automatisch eine Teilschuld“, so der Versicherungsexperte.

Sind die Autoreifen bereits älter als acht Jahre, sind sie zu erneuern. Jedoch ist auch die Mindestprofiltiefe ein gravierender Faktor. Diese beträgt mindestens 1,6 Millimeter. „Wer sicher sein will, dass er keinen Punkt oder Bußgeld bekommt, sollte darauf achten, dass seine Sommerreifen mindestens 3 Millimeter Profiltiefe aufweisen“.

Weitere Überprüfungen nach dem Reifenwechsel

 

Reifenwechsel

Eine Überprüfung der Profiltiefe funktioniert mit der Ein-Euro-Münze. Verschwindet beim Überprüfen des Profils der goldene Außenring, ist die Profiltiefe ausreichend. Sollte der goldene Außenring sichtbar sein, ist es ratsam, neue Reifen zu kaufen. Beim selbständigen Wechsel der Autoreifen sollte der Autofahrer die Reifen mit dem tieferen Profil auf der Hinterachse montieren.

Eine Kombination zwischen Winterreifen und Sommerreifen (*) ist zu unterlassen. Nach dem Reifenwechsel sollte man die Radmuttern nach 50 bis 60 Kilometern kontrollieren und nachziehen. Neben dem Reifenwechsel und dem Überprüfen der Profiltiefe ist es ratsam auch den Luftdruck zu kontrollieren.

Wohnmobil Atlas wünscht Ihnen eine angenehme Fahrt!


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Reifenwechsel2022-02-19T19:33:14+01:00

Pkw-Maut in Deutschland

Nach Berichten in verschiedenen Zeitungen hat der deutsche Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) verschiedene Modelle für eine elektronische Pkw-Maut in Deutschland unter die Lupe genommen. In der extremsten Version gehen die Kalkulationen der Beamten davon aus, dass die Kfz-Steuer – wie sie von Maut-Befürworter auch gefordert wird – nicht mehr existent sein soll. Dieser Idee nach müsste man als Autofahrer pro Jahr 365 Euro als PKW- und Wohnmobil-Maut entrichten.

Unterschiedliche Szenarien als Idee

Nach den Angaben der Zeitungen zeigt das vorgestellte Papier insgesamt vier unterschiedliche und realistische Szenarien für LKWs bis zu 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sowie für Pkws und Wohnmobile. Die erste Variante sei dabei die Einführung einer elektronischen Vignette, die maximal 80 Euro kosten solle. Dies währe Einnahmen in Höhe von etwa 3,4 Milliarden Euro für den Staat bedeuten. Als zweite Option gilt eine elektronische Vignette mit 100 Euro pro Jahr. Fährt man wenig oder reist auch als Ausländer durch die Bundesrepublik, so kann man – anhand dieses Beispiels – eine Vignette für lediglich zwei Monate zum Preis von 30 Euro oder auch eine Vignette für zehn Tage für zehn Euro kaufen. Die gesamten Einnahmen lägen hier bei etwa 4,2 Milliarden Euro.

Auch Motorradfahrer werden zur Kasse gebeten

Die dritte Lösung wäre eine Vignette, die 155 Euro kostet. Hier müsste man für die Vignette 50 Euro für zwei Monate bzw. 17 Euro für zehn Tage entrichten. Nach den Berechnungen des deutschen Bundesverkehrsministeriums würde eine solche Staffelung voll ausreichen, damit der Finanzbedarf von 11 Milliarden Euro gedeckt würde.

Bei der vierten Variante sei es so, dass die Kfz-Steuer einfach wegfalle. Hierbei heißt es dann im Papier: Falls zusätzlich eine Kfz-Steuer von neun Milliarden Euro ausgeglichen werden solle, so muss die Vignette mindestens 15,5 Milliarden Euro einbringen. Die Preisstaffelung müsste in diesem Fall folgendermaßen aussehen: 45 Euro, 125 Euro und 365 Euro. Bei allen Modellen ist es darüber hinaus so, dass selbst Motorradfahrer Maut zahlen müssen – es wären hier 30 Euro für ein Jahr oder auch 10 Euro für zwei Monate.

Kritiken an der Maut für Pkws und Wohnmobile in Deutschland

Nicht alle sind hierzulande für die umstrittene Maut – und selbst aus dem Ausland gibt es böse Stimmen. Indes droht unser Nachbarland Österreich schon mit einer Klage gegen die PKW-Maut. Die österreichische Regierung werde demnach „alle notwendigen rechtlichen Schritte unternehmen, damit die Diskriminierung der österreichischen Autofahrer nicht durchgesetzt werden könne“ – so Verkehrsministerin Doris Bures in einem kürzlich gesendeten ORF-Radiointerview.

Die Alpenrepublik wolle sich in nächster Zeit jedoch zuerst an die EU-Kommissionen wenden. Weiterhin hat sich auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace gegen die neue PKW-Maut ausgesprochen: Sie hält die monotone Belastung von ausländischen Autofahrern für mehr als ungerecht. Zwar sei die Idee von Dobrindt gut, so Greenpeace-Experte Daniel Moser, allerdings setze er diese völlig falsch um. Weil deutsche Autofahrer theoretisch von der PKW-Maut befreit werden sollen, könne kaum genügend Geld zusammen kommen, um damit die Straßen wie notwendig reparieren zu können. Weiterhin sei die Pkw-Maut in Deutschland auch nicht sonderlich gerecht gegenüber Autofahrern aus dem Ausland.

Pkw-Maut in Deutschland2022-02-20T15:45:04+01:00

Mit dem Wohnmobil zum Oktoberfest

Mit dem Wohnmobil zum Oktoberfest

Besonders während des Oktoberfestes sind Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen schon Wochen vorher ausgebucht. Für Wohnmobilbesitzer stellt dies aber kein Problem dar. Sie können mit dem Wohnmobil zum Oktoberfest auf einem Wohnmobilstellplatz in München parken und dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Oktoberfest fahren.

Die Kosten für einen Wohnmobilstellplatz sind auch wesentlich niedriger als bei anderen Übernachtungsmöglichkeiten. Im gesamten Stadtgebiet von München ist es übrigens untersagt, sein Wohnmobil stundenlang am Straßenrand zu parken.

Wohnmobilstellplätze in München

Direkt neben der Allianz-Arena befindet sich der Wohnmobilstellplatz Allianz Arena, der an fußballfreien Tagen von Campern genutzt werden kann. Die Innenstadt können Camper mit öffentlichen Verkehrsmitteln binnen 30 Minuten erreichen. Das gilt auch für die Theresienwiese, auf der das Oktoberfest Jahr für Jahr stattfindet.

Während der Wiesn wird in München-Riem direkt bei der Messe Riem der Wohnmobilstellplatz Oktoberfest Camping eingerichtet. Hier finden circa 1.500 Wohnmobile Platz. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Innenstadt ebenfalls in ungefähr 30 Minuten.

Der Wohnmobilstellplatz auf dem Dulipphof im Landkreis München liegt auf einem Bauernhof mit Alpenblick in nur 14 km Entfernung zum Marienplatz.

Wissenswertes über das Oktoberfest

Wissen Sie eigentlich, aus welchem Grund das Oktoberfest gefeiert wird? Das erste Mal wurde es am 17.10.1810 aus Anlass der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese gefeiert. Seitdem trägt der Platz übrigens die Bezeichnung Theresienwiese. Die Besucherzahl stieg in den mittlerweile über 200 Jahren kontinuierlich an. Allein im Jahr 2011 besuchten 7 Millionen Gäste und Einheimische die Festivität. Hier wird übrigens nicht nur Bier konsumiert, sondern für die ganze Familie Kirmesattraktionen geboten.

Bereits im Jahr 1872 wurden die Feierlichkeiten in den September vorverlegt. Das Fest beginnt immer am ersten Samstag, der auf den 15. September folgt, und endet am ersten Sonntag des Monats Oktober.

Mit dem Wohnmobil zum Oktoberfest2022-02-20T18:45:33+01:00

Ferienregion Mosel

Eine Wohnmobiltour entlang der Ferienregion Mosel bietet sich nicht nur wegen der zahlreichen Stellplätze an. Viele Burgen und Sehenswürdigkeiten der Region liegen direkt entlang des Flusses, nur selten muss der Lauf der Mosel verlassen werden. Mit dem Blick auf den Fluss und entlang der Weinberge heißt es nicht selten; der Weg ist das Ziel.

Eine Wohnmobiltour durch die Ferienregion

Ferienregion Mosel

Die Mosel ist nicht nur der zweit längste Nebenfluss des Rheins, sondern gibt auch die Strecke für die beliebten Wohnmobiltouren durch die Region vor. Der Fluss Mosel entspringt in den französischen Vogesen, durchquert Frankreich in Richtung Norden und fließt durch Deutschland, bis er in Koblenz in den Mittelrhein mündet.

 

 

Eine Tour entlang der spektakuläre Flusslandschaft

Eine der klassischen Moseltouren mit dem Wohnmobil führt von Trier entlang des Flusslaufes bis nach Koblenz oder entgegen des Flusslaufes von Koblenz nach Trier, wo der Fluss bald die Grenze zu Luxemburg markiert. Je nach persönlichem Geschmack und der zur Verfügung stehenden Zeit kann der Wohnmobilist entscheiden, ob es direkt am nächsten Morgen weitergeht, oder die Gelegenheit genutzt wird, die nähere Umgebung des jeweiligen Stellplatzes zu erkunden.

Denn zu entdecken gibt es in der Moselregion viel. Die herrliche Natur lädt vielfach zum Wandern und Radfahren ein. Kleine Gassen der historischen Altstädte wollen erkundet werden, zahlreiche alte Burgen entlang des Flusslaufes laden zu einer Besichtigung ein. Die Eindrücke werden durch die märchenhafte Landschaft entlang der Mosel untermalt, die zu jeder Jahreszeit zu begeistern weiß.

Kleine und Große Orte entlang des Flusslaufes

Viele Wohnmobilisten schätzen vor allem die kleineren Städte und Ortschaften entlang des Flusses Mosel, andere wiederum besuchen gerne die größeren Städte wie Trier oder Koblenz. Auch das macht die Moselregion aus, hier ist für jeden etwas dabei.

Beliebt ist auch das eher touristisch geprägte Städtchen Cochem. Die Kreisstadt des Landkreises Cochem-Zell ist ein anerkannter Fremdenverkehrsort und beeindruckt nicht nur mit seiner historischen Altstadt. Cochem verfügt über mehrere Reisemobilstellplätze, beispielsweise den Wohnmobilstellplatz an der Nordbrücke, der maximal zehn Reisemobilen Platz bietet und für eine Übernachtung in Stadtnähe geeignet ist. Wer es etwas ruhiger und beschaulicher mag, der wird im nahen Ernst fündig.

Circa fünf Kilometer außerhalb von Cochem liegt der Wohnmobilstellplatz im Weinberg der Moselland eG Winzergenossenschaft, hier kann der Tag mitten im Grünen ausklingen. Der Platz kann auch Ausgangspunkt für Wanderungen oder eine Tour mit dem Fahrrad direkt nach Cochem sein. Hier bietet sich zudem ein Besuch der Reichsburg oder ein Ausflug mit dem Schiff auf der Mosel an. Je nach Zeitplan kann der Wohnmobilist bei einer Tour entlang der Mosel entspannt längere Strecken zurücklegen, oder jeden Tag nur ein kleines Stück entlang des Flusses fahren. Wer letzteres bevorzugt, kann nach einem Besuch in Cochem beispielsweise bereits im circa fünfundzwanzig Kilometer entfernten Alf wieder halt-machen. Hier befindet sich der Moselcamping Alf.

In dem von Cochem vierzig Kilometer entfernten Enkirch gibt es zudem einen größeren Stellplatz mit allem Komfort. Direkt an der Mosel findet sich hier der Wohnmobilstellplatz Enkirch, der bis zu zweihundert Reisemobilen Platz bietet. Hier ist das Campieren direkt am Flussufer auf der naturbelassenen Wiese möglich. Enkirch selbst ist vom Weinanbau und der Weinherstellung geprägt, begeistert mit seinen alten Fachwerkhäusern und romantischen Gassen.

Auch hier laden zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege zu einer Wanderung ein. Enkirch kann auch der Startpunkt zu einer ausgedehnten Tour mit dem Fahrrad entlang des Flussufers sein, beispielsweise nach Traben Trarbach.

Durch die malerische Landschaft bis nach Trier

Entlang des Flusses finden sich im weiteren Verlauf immer wieder kleine Stell- oder Campingplätze, die zur Übernachtung oder auch zum längeren Verweilen einladen. Wer es etwas ruhiger mag und kleine Ortschaften außerhalb der großen Touristenmagnete bevorzugt, kann den Wohnmobilstellplatz Lösnich anfahren. Der Stellplatz verfügt unter anderem über Stromanschlüsse in größerer Anzahl, auch Wasserversorgung und Grauwasserentsorgung sind sichergestellt. Die Stellflächen befinden sich direkt an der Mosel.

Ferienregion Mosel

Wer dem Flussverlauf folgt, erreicht nach circa vierzig Kilometern Trittenheim. Hier befindet sich der Wohnmobilstellplatz Trittenheim direkt an der Moselpromenade zwischen der Ortschaft und dem Fluss. Der Stellplatz bietet circa dreißig Wohnmobilen Platz und bietet Aussicht auf den Schiffsverkehr auf dem Fluss und die steilen Weinberge am gegenüberliegenden Ufer. Die Lage des Platzes lädt zum Besuch des staatlich anerkannten Fremdenverkehrsortes ein und kann wiederum Ausgangspunkt zu einer ausgedehnten Radtour durch die malerische Landschaft entlang des Flussufers und der Weinberge sein.

Von Trittenheim aus sind es nun noch ungefähr fünfunddreißig Kilometer bis nach Trier. Die kreisfreie Stadt bildet den Start- oder Zielpunkt zahlreicher Moseltouren mit dem Wohnmobil.

Trier verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Römerbrücke oder den Dom zu Trier. Die Römerbrücke ist die älteste Brücke Deutschlands. Sie ist Teil des UNESCO-Welterbes. Trier verfügt über einen Wohnmobilstellplatz neben der Mosel, dem Reisemobilpark Treviris in den Moselauen und einen weiteren in den Weinbergen, im Wohnmobilstellplatz am Weingut GF von Nell Von beiden Wohnmobilstellplätzen ist die Innenstadt von Trier zu Fuß, per Fahrrad oder auch per Bus gut zu erreichen. Trier selbst begeistert mit zahlreichen Kulturdenkmälern und hat auch kulinarisch einige Highlights zu bieten.


Weitere Wohnmobilstellplätze in der Region Mosel finden Sie hier auf Wohnmobil Atlas

Ferienregion Mosel2022-02-21T19:08:04+01:00

Die Masse machts

Viele Wohnmobile sind überladen

Zum Beginn der Haupturlaubszeit werden wieder verstärkt die Reisemobile kontrolliert. Die Masse machts! Schlussendlich sind Überladene Wohnmobile eine enorme Gefahr – nicht nur für Fahrer und Mitfahrer, sondern auch für die restlichen Verkehrsteilnehmer.

Die Zahlen sind zudem erschreckend: Die Kontrollen der Vorjahre haben gezeigt, dass jeder dritte Wohnwagen deutlich überladen ist – Gefährte, die zu schwer sind, haben ein deutlich schlechteres Bremsverhalten und eine geringere Fahrstabilität. Zudem kommt es immer wieder zu einer fehlenden Gepäcksicherung, sodass die Koffer und andere Utensilien zu Geschossen werden, wenn es tatsächlich zu einem Unfall kommt.

Die Gefahr eines zu schweren Wohnmobil

Der ungesicherte Hunde-Dummy, der rund 20 Kilogramm wiegt, ist eine Gefahr für alle Beteiligten: Tests haben gezeigt, dass der Hunde-Dummy nicht nur durch das komplette Wohnmobil fliegt, sondern eine Geschwindigkeit von rund 30 km/h erreicht und somit zum tödlichen Geschoss wird. Auffahrunfälle auf Autobahnen und Landstraßen führen oft zu schweren Verletzungen; mitunter sterben auch die Beteiligten durch unrichtig oder gar nicht gesicherte Gegenstände.

Ist das Wohnmobil zudem auch noch überladen, kommt es zum tragischen Ereignis. Der Wohnwagen steht – unter realistischen Bedingungen – nach 55 bis 60 Metern; ist der Wagen überladen, hat er einen noch längeren Anhalteweg. Zudem sind viele Fahrer noch ihren gewöhnlichen PKW gewohnt – Notbremssystemen und stärkere Bremsen sorgen dafür, dass der Fahrer, wenn er sein Wohnmobil fährt, nicht zu 100 Prozent auf die Bremse steigt. Am Ende unterschätzen viele Fahrer die schlechtere Technik und auch das Gewicht des Wohnwagens.

Wird dann das Wohnmobil überladen, bleibt das Gefährt kaum noch rechtzeitig stehen. Doch viele Fahrer wissen gar nicht, dass ihr Wohnmobil zu schwer ist. Sie füllen die Wassertanks auf, beladen das Wohnmobil mit Koffern und nehmen zudem noch zahlreiche andere Utensilien mit, die sie „unbedingt“ für ihre Reise benötigen.

Die Masse machts

masseAus diesem Grund ist es wichtig, dass der Fahrer das Wohnmobil, noch bevor er die eigentliche Reise antritt, wiegen lässt oder selbst mit einer Fahrzeugwaage (*) wiegt.

Somit erspart sich der Fahrer, wenn er kontrolliert wird, eine Strafe und trägt seinen Teil zur Verkehrssicherheit bei.

Es kann teuer werden

Ist das Wohnmobil um über 5 Prozent überladen, kommt es zu einer Geldstrafe von 10 Euro. Ist der Wohnwagen um über 10 Prozent überladen, muss der Fahrer bereits 30 Euro bezahlen. Bei über 15 Prozent beträgt die Geldstrafe 35 Euro; ist der Wagen um über 20 Prozent zu schwer, sind 95 Euro zu bezahlen – es folgt zudem 1 Punkt. Einen Punkt gibt es auch bei einer Überladung von über 25 Prozent – es folgt eine Geldstrafe von 140 Euro. Ist der Wagen um über 30 Prozent zu schwer, muss der Fahrer 235 Euro bezahlen und bekommt ebenfalls einen Punkt.

Wohnmobil Atlas wünscht Ihnen allzeit eine angenehme Fahrt!


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Die Masse machts2022-02-22T18:32:37+01:00

Oberitalienische Seen

Viel Abwechslung bieten die Oberitalienische Seen

Oberitalienische Seen
Italien ist beliebt durch seine interessante, abwechslungsreiche Landschaft. Die Oberitalienische Seen sind neben der Toskana die beliebten Urlaubsziele. Sie erreichen den Gardasee und den Lago Maggiore mit dem Wohnmobil recht schnell von Deutschland aus. Die zwei norditalienischen Seen sind ideal für Badeurlauber und Wassersportler und Sie erleben hier viel Abwechslung in kurzer Zeit.

Der Gardasee

Der Gardasee lockt viele Wassersportler an. Im Norden sind die Windverhältnisse ideal für Wind- und Kitesurfer sowie Segler. Auch Taucher können hier viel entdecken in der Unterwasserwelt am Gardasee, der See hat einiges zu bieten wie Grotten, Steilwände und auch alte Schiffswracks. Im Sommer ist der Gardasee sehr beliebt bei den Badegästen.

Perfekt ist der Gardasee für den Campingurlaub. Groß ist das Angebot an Campingplätze am See. Landschaftlich sehr schön ist die Gegend am Südöstlichen Zipfel des Gardasees besser bekannt als Oliven-Riviera.

Hier können Sie malerischen Orte wie Peschiera, Manerba, Moniga oder Brescia besuchen. Nicht versäumen sollten Sie auch den Besuch von Sirmione, sehr interessantes Städtchen zum Shoppen und zum Essen. Der Gardasee bietet viel Abwechslung bei Ihrer Rundreise mit dem Wohnwagen. Sollten Sie gerade nicht in der Nähe eines Campingplatzes sein, so können Sie sehr einfach ein Ferienhaus Gardasee mieten.

Lago Maggiore

Der Lago Maggiore ist mit Campingplätzen nicht so gut erschlossen. Es gibt aber einige Campingplätze zum Beispiel in Maccagno direkt an der Uferpromenade des Lago Maggiores oder ein kleiner Platz – nur 2 Kilometer entfernt vom malerische Ort Cannobio. Sehr einfach finden Sie auch ein Ferienhaus Lago Maggiore. Das Angebot am See ist groß, einfach bei den örtlichen Tourismusbüros kurz nachfragen.

Auf der Schweizer Seite des Lago Maggiore gibt es auch Stellplätze für das Wohnmobil. Vielleicht ist hier eine Ferienwohnung Schweiz die bessere Alternative. Planen Sie Ihren Italienurlaub rechtzeitig! Während der Hochsaison sind die Campingplätze und Ferienwohnung am Gardasee und am Lago Maggiore sehr gut gebucht.

Die sehr schönen Oberitalienische Seen sind immer eine Reise wert.


Wohnmobil Atlas wünscht Ihnen eine angenehme Fahrt!

Oberitalienische Seen2022-02-23T17:18:45+01:00

Navigationssysteme für das Wohnmobil

Der Stellplatzatlas im Wohnmobil gehört zwar teilweise noch zum Urlaub dazu, doch immer mehr Camper setzen auf ein Moderne Navigationssysteme für das Wohnmobil. Mit einem solchen lassen sich praktische Routen finden, auch kann der Fahrer hier vor Staus gewarnt werden. In diesem Artikel werden sechs Navigationssysteme speziell für den Einsatz im Wohnmobil vorgestellt. Außerdem finden sich hier praktische Informationen, was ein solches Gerät leisten sollte.

Was leisten Navigationssysteme für das Wohnmobil

Die Hauptaufgabe eines Navigationssystems ist natürlich die exakte Wegbeschreibung. Damit dies gelingen kann, sind aktuelle Karten notwendig. Einige Anbieter versorgen ihre Geräte deshalb mit Updates, die in verschiedenen Zeiträumen verteilt werden. Dies ist notwendig, sodass die Navigation auf neu gebauten Straßen möglich ist.

Ein Wohnmobil weist andere Ausmaße auf wie ein Auto, deshalb müssen diese Daten bei der Routenerstellung berücksichtigt werden. Teils sind Brücken und Straßen nur mit einem bestimmten Gespann Gewicht befahrbar, auch sind überbreite Wohnmobile in einigen Tunnels nicht zugelassen. In diesen Fällen ist es von Bedeutung, dass das Navi diese Daten erfassen kann.

Zuletzt sollte ein Navigationsgerät natürlich auch über eine innovative Menüführung und Bedienung verfügen. Dies ist notwendig, sodass die Zieleingabe schnell vonstatten geht. Besonders hochwertige Navigationsgeräte verfügen hier sogar über eine Spracheingabe, sodass etwa der nächste Wohnmobilstellplatz ganz ohne Bildschirmberührung angesteuert werden kann.

TomTom Go Live Camper & Caravan – klein aber fein

Das TomTom Camping Navigationsgerät GO Camper (*) hat ein 6-Zoll-Display. Dieses ist scharf und kontrastreich, auch die notwendigen Fahrzeugdaten lassen sich hier schnell eingeben. Finden Sie die besten Camping- und Wohnwagen-spezifischen Sonderziele (POIs) der Community und planen Sie eine Route dorthin. Erhalten Sie die aktuellsten Karten und Software für Ihr TomTom GO Camper über das integrierte Wi-Fi. Die Ausstattung des Gerätes wird mit einer Campingplatzdatenbank sowie einem Staumelder abgerundet.

Garmin Camper 890

Das Garmin Camper 890 MT-D EU – Navigationsgerät mit Routing für Wohnmobile und Wohnwagen (*) ist wohl ideal für die Verwendung in einem Wohnmobil. Das Navigationsgerät hat eine Auflösung von 1280×800 Pixel und kann nach Belieben im Hoch- oder Querformat verwendet werden.

Digitaler Verkehrsfunk, Fahrerwarnungen und ein Verzeichnis mit Campingplätzen und Serviceeinrichtungen für Wohnmobile und Wohnwagen sind intigriert. Das Navi verfügt auch über eine Bluetooth Freisprechfunktion, Garmin Sprachsteuerung und zeigt Smartphone Mitteilungen direkt im Display an. Für die fahrzeugspezifische Routenführung sind verschiedene Profile mit individuellen Abmessungen und Gewicht, sowie mit verschiedenen Anhängertypen sind erstellbar.

Garmin Camper 760 LMT-D – der Klassiker am Markt

Navis von Garmin überzeugen seit vielen Jahren durch praktische Funktionen sowie einer hohen Qualität. Auch das Garmin camper 760LMT-D EU NavigationsgerätNavigationssysteme (*) kommt mit einem hochauflösenden Bildschirm daher, der in der Diagonale große 7 Zoll misst. Die Eingabe mit dem Finger geht hier einfach von der Hand, noch komfortabler ist jedoch die Sprachsteuerung. Auch kann im Gerät von Garmin das umfangreiche Kartenmaterial überzeugen, kostenlose Updates werden ebenso garantiert. Somit bleibt das Gerät stets auf dem neuesten Stand. Auch der integrierte Staumelder kann überzeugen, dafür muss jedoch auf eine Datenbank der aktuellen Campingplätze verzichtet werden. Der benötigte Stellplatz muss also vor Fahrtantritt vom Nutzer selbst ausgesucht werden.

Navgear RSX-60 DVB-T Camper – günstig und auch gut?

Ein Navigationsgerät für rund 200 Euro, das bietet Navgear mit dem RSX-60-DVBT EuropaNavigationssysteme (*). Dabei spendiert der Hersteller dem Modell einen 6-Zoll-Bildschirm, dessen Auflösung jedoch nur gering ausfällt. Für die Navigation ist diese aber ausreichend.

Die Bedienung der installierten Software geht zwar schnell von der Hand, jedoch sind einige Einstellungen sehr verzweigt. Hier ist ein Suchen erforderlich, manch ein Anbieter löst dies intuitiver. Eine Staumeldung fehlt zwar bei diesem Gerät, dafür kommt es mit einem DVB-T Empfänger daher. Mit diesem lässt sich das TV-Signal empfangen, sodass während einer Pause ferngesehen werden kann. Negativpunkte des günstigen Gerätes sind jedoch die Verarbeitung der Halterung sowie die Kartenupdates. Diese sind nur für zwei Jahre kostenfrei möglich.

Snooper Ventura Pro DB8500 – teuer und gut

Mehr als 600 Euro kostet das Snooper Ventura PRO Sound DB8500Navigationssysteme (*). Hierfür bekommt der Käufer ein voll ausgestattetes 7-Zoll-Navi geboten. So sind hier unter anderem eine TV-Antenne, ein Stauwarner und eine Berücksichtigung der Fahrzeugdaten an Bord. Die Bedienung ist jedoch teils etwas gewöhnungsbedürftig, auch die Grafikeigenschaften des Bildschirms sind nicht ideal. Insgesamt kann das Gerät jedoch mit einer äußerst umfangreichen Ausstattung punkten.


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Navigationssysteme für das Wohnmobil2022-02-26T15:44:15+01:00
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